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deutsche Pflanzennamen: Sabalpalme Sagopalmfarne Sauerklee Saumfarn Sägepalme Säulenkaktus Schamblume Scheidenblatt Scheinrebe Schildfarn Schiefblatt Schiefteller Schlangenbart Schlangenkaktus Schleuderblumen Schönmalve Schönpolster Schraubenbaum Schusterpalme Schwertfarn Segge Silberkerze Silbernetzblatt Simse Sperrstrauch Spindelstrauch Springkraut Steckenpalme Steinbrech Steineibe Sternkaktus Strauchveronika Strahlenaralie Streifenfarn
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StreifenfarnZu der Gattung Asplenium gehören ca. 750 Farnarten. Drei dieser Streifenfarn Arten sind häufig in Zimmerkultur anzutreffen. Ein Streifenfarn gilt als leicht zu kultivieren. Streifenfarne besitzt dekorative, lanzenförmige Blätter.
Asplenium bulbiferum besitzt grüne Wedel, die etwas an die Blätter von Möhren erinnern. Die Wedel des Streifenfarn sind jedoch derber und stärker gefiedert. Die auf grauen Stielen stehenden Wedel können eine Länge von bis zu 60 cm und eine Breite von bis zu 25 cm erreichen. Jeder einzelne Wedel dieses Streifenfarn ist in viele hübsche Fiederblätter geteilt. Auf der oberen Seite einiger der Fiederblätter bilden sich kleine Pflänzchen, die exakt wie die Mutterpflanze aussehen. Unter dem Gewicht dieser kleinen Farne können sich die Wedel der Mutterpflanze stark nach unten neigen.
Asplenium daucifolium, auch unter dem Namen Asplenium viviparum bekannt, besitzt dunkelgrüne, zart geschwungene und aufwärts gerichtete Wedel. Auch die Wedel dieser Streifenfarne bilden sich aus zahlreichen dichtstehenden Fiederblättern. Die Wedel können eine Länge von 50 cm und eine Breite von 20 cm erreichen. Der Stiel der Wedel ist grün gefärbt Die Fiederblätter der Wedel sind in nadelförmige, etwa 1 cm lange Abschnitte aufgeteilt. An der Oberseite einiger Fiederblätter bilden sich kleine, braune Brutknöllchen, aus denen winzige Jungpflanzen entwachsen.
Asplenium nidus, auch Nestfarn genannt, weil die glänzenden und ungeteilten Wedel eine trichterförmige Rosette ausbilden. Die apfelgrünen, etwas gewellten Wedel dieser Farne können bis zu 1 m lang und 20 cm breit werden. Die Wedel besitzen eine dunkelbraune Mittelrippe. An der Unterseite reifer Wedel sind, von der Mittelrippe ausgehend, die braunen Sporenhäufchen angeordnet. Dieser Streifenfarn bildet keine Nebentriebe, sondern wächst jahrelang als einzelnstehende Rosette.
Kulturanleitung Streifenfarn
Licht: Ein Streifenfarn braucht wenig Licht und gibt sich mit einem schattigen Standort zufrieden.
Gießen: In der Hauptwachstumszeit wird der Streifenfarn reichlich, in der Ruhezeit nur mäßig gegossen. Man achte aber auch während der Ruheperiode darauf, dass der Ballen nicht austrocknet
Temperatur: Für Asplenium bulbiferum und Asplenium daucifolium sind Temperaturen von 10 bis 16 °C ausreichend.
Asplenium nidus sollte jedoch nicht bei Temperaturen unter 16 °C kultiviert werden.
Für alle Streifenfarne sollten die Temperaturen jedoch 22 °C nicht überschreiten.
Vermehrung: Asplenium bulbiferum und Asplenium daucifolium können sehr einfach durch die sich an älteren Wedeln ausgebildeten Brutknöllchen oder Jungpflanzen vermehrt werden. Wenn die auf den Wedeln des Mutterfarnes wachsenden kleinen Pflanzen drei bis vier winzige Wedel gebildet haben, kann man diese leicht mit den Fingern entfernen und in Töpfe einsetzten. Man pflanzt diese kleinen Streifenfarne in ein für Farne empfohlenes Erdgemisch und feuchtet das Substrat durch mäßiges Gießen leicht an. Danach stülpt man einen Plastikbeutel über die Töpfe oder stellt sie bei normaler Raumtemperatur in einen Vermehrungskasten. Der Standort der jungen Pflänzchen sollte recht hell, aber nicht sonnig sein. Nach dem Austreiben der ersten eigenständigen Wedel kann man die kleinen Streifenfarn wie die älteren Exemplare kultivieren. Eine Düngung der jungen Farne ist erst nach ca. 1/2 Jahr notwendig.
Die Vermehrung von Asplenium nidu kann leider nur durch Sporen erfolgen. Diese Art der Vermehrung ist nicht ganz einfach und sehr langwierig, es ist sicherlich besser junge Farne dieser Art im Handel zu erwerben.
Erdmischung: Für den Streifenfarn eignet sich ein Gemisch aus jeweils gleichen Teilen Laub- und Komposterde. Diese Mischung ist generell für alle terrestrisch wachsende Farne besser geeignet. Wer keine sterile Lauberde verwenden möchte, kann diese auch durch langfasrigen Torf ersetzen.
Wichtig: Achten Sie darauf, dass Lauberde, Komposterde und Sand steril sind.
Dünger: Lediglich während der Zeit des Hauptwachstums verabreicht man nur gut durchwurzelten Farnen einmal im Monat gering konzentrierten Flüssigdünger.
Krankheiten & Pflanzenschädlinge: Farne neigen zum Befall mit Blattälchen. Hin und wieder sollte man die Pflanzen sorgfältig auf einen Befall mit diesen Nematoden / Fadenwürmern kontrollieren. Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Tulpen |