Zamioculcas zamiifoliaDie aus den tropischen Gebieten stammende Zamioculcas zamiifolia gilt als sehr beliebte und grazile Zimmerpflanze.
Dicke Rhizome sind die Wasserspeicher der Pflanze Die Zamioculcas zamiifolia bildet waagerecht in der Erde verlaufende, knollige Rhizome. Diesen Rhizomen entwächst jeweils ein einzelnes Blatt mit 7 bis 14 Fiedern. An der Basis sind diese Blattfiedern kräftig verdickt, sie dienen der Zamioculcas zamiifolia als Speicher für Feuchtigkeit.
Das Abwerfen der Blätter dient dem Schutz der Pflanze Während der trockenen Phase eines Jahres ist die Pflanze in der Lage die Blattfiedern abzuwerfen um so kostbares Wasser vor der Verdunstung zu schützen. Sobald wieder ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist, beginnen die Blattfiedern sich erneut zu bilden.
Eine Zamioculcas zamiifolia erreicht in Wohnungskultur eine Wuchshöhe zwischen 60 und 130 cm
Kulturanleitung Zamioculcas zamiifolia:
Licht: Die Zamioculcas zamiifolia benötigt einen halbschattigen Standort mit Schutz vor der prallen Mittagssonne. Ein wenig Sonneneinstrahlung während der Morgen- oder Abendstunden werden von dieser Pflanze aber gut vertragen.
Auch an einem etwas schattigeren Standort gedeiht eine Zamioculcas zamiifolia noch recht ordentlich, sie wächst dann zwar etwas langsamer, aber die Blätter sind bilden eine kräftigere, dunkelgrüne Färbung aus.
Gießen: Die Zamioculcas zamiifolia ist eine recht genügsame Zimmerpflanze. Für ein gleichmäßiges Wuchsbild sollte die Zamioculcas zamiifolia regelmäßig gegossen werden. Vor der jeweils nächsten Wassergabe lässt man die Oberfläche der Erde nur leicht abtrocknen.
Während der Ruhephase vom Spätherbst bis zum Frühling sollte man etwas sparsamer gießen, vor dem jeweils nächste Wässern kann das erste Drittel der Erde abtrocknen. Falls man die Pflanze während der Ruhezeit zu trocken hält, verliert die Zamioculcas zamiifolia ihre Fiederblätter. Zu Beginn der Wachstumsphase und mit erhöhten Wassergaben bilden sich diese dann aber wieder erneut aus.
Temperatur: Für die Zamioculcas zamiifolia sind normale Zimmertemperaturen zwischen 18 und 25 Grad zuträglich. Während der Ruhperiode sollte die Temperatur aber nicht unter 14 °Celsius fallen.
Vermehrung: Die Vermehrung der Zamioculcas zamiifolia kann man im Frühling durch Teilung der Rhizome oder durch das Abtrennen von Seitensprossen der Rhizome vornehmen. Auch Blattstecklinge haben eine gute Chance Wurzeln auszubilden. Der Vermehrung durch Rhizome sollte man aber den Vorzug geben.
Erdmischung: Die Zamioculcas zamiifolia kultiviert man vorzugsweise in einer lockeren Erde auf Kompostbasis oder in einer speziellen Palmenerde.
Umtopfen: Zu Beginn der Wachstumsphase kann man die Zamioculcas zamiifolia umtopfen. Je nach Topfgröße ist dies aber nicht jedes Jahr notwendig, man kann warten, bis der vorhandene Platz kräftig mit Rhizomen durchwachsen ist. Gleichzeitig mit dem Umtopfen kann man auch die
Vermehrung durch das Teilen der Rhizome vornehmen. Man teilt die Zimmerpflanze dafür in mehrere Teilstücke und setzt diese in die neuen Pflanzgefäße mit frischer Blumenerde auf Kompostbasis.
Dünger: Sobald die Pflanze im Frühjahr kräftig auszutreiben beginnt, sollte man sie im Abstand von etwa 14 Tagen mit einem Flüssigdünger düngen. Während der Ruheperiode stellt man das Düngen der Zamioculcas zamiifolia vollständig ein.
Krankheiten & Pflanzenschädlinge:
Rote Spinne Bei einem Befall mit der roten Spinne sind die befallenen Blätter der Zamioculcas zamiifolia mit einem feinen Gespinst überzogen. Bei einer genaueren Untersuchung sieht man kleine helle bis gelblich weiße Flecken. Bei stärkerem Befall mit der roten Spinne ändert sich die Farbe der Blätter von grün zu gelb und graugün bis kupferbraun. > Rote Spinne bekämpfen / Symptome erkennen
Spinnmilben Trockene, warme Heizungsluft bietet im Winter ein ideales Klima für Spinnmilben. Die feinen Spinnweben sind besonders gut an den Blattachseln und zwischen den Fiederblättern der Zamioculcas zamiifolia zu erkennen. > Spinnmilben erkennen und bekämpfen
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