Bischofsmütze - Kulturanleitung & Pflege der Kakteen

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Zimmerpflanzen | «Bischofsmütze»
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Deutsches Pflanzenlexikon B - Bischofsmütze

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Bischofsmütze

Astrophytum (Bischofsmütze) sind Kakteen die in der Natur in den Trockengebieten Mexikos wachsen. Die Kakteen wachsen mit sich nicht verzweigenden Stämmen. Die Bischofsmütze ist im jungen Stadium fast kugelförmig und wächst im Alter oft in die Länge. Durch ein paar Rippen ist der Körper der Kakteen, ähnlich einer Bischofsmütze, in mehrere Abschnitte gegliedert. Bei größeren Kakteen verholzt der Stamm im unteren Bereich. Ab dem dritten Jahr kann die Bischofsmütze im oberen Bereich aus Areolen schalenförmige Blüten bilden. Die Einzelblüte einer Bischofsmütze hält nur wenige Tage, doch blüht der Kaktus vom Frühjahr bis in den Sommer ununterbrochen.

Astrophytum myriostigma, verändert nach etwa zwei Jahren seine Kugelform und wird zylindrisch. Der Kaktus kann bis zu 25 cm hoch und 12 cm breit werden. Der Stamm des Astrophytum myriostigma hat eine grüne Grundfarbe und besitzt keine Stacheln. Dafür ist er aber mit winzigen, silbrigen Wollflöckchen bewachsen. Diese verleihen dem Kaktus einen silbrig-weißgrauen Schimmer. Am Körper der Kaktee befinden sich 3 bis 8 scharfkantige Rippen.

Astrophytum myriostigma ssp. quadricostatum ist eine Form mit vier Rippen.

Astrophytum myriostigma nudum besitzt fünf Rippen, jedoch keine Wollflöckchen. Die bis zu 5 cm breiten Blüten dieser Kakteen Art sind leuchtend gelb und in der Mitte rötlich gefärbt.

Astrophytum ornatum, im Volksmund Sternkaktus genannt, nimmt im Alter eine längliche Form an. Der Kaktus kann über 30 cm hoch und etwa 15 cm breit werden. Der dunkelgrüne Körper der Kaktee bildet ein schräges Streifenmuster aus silbrigen Schuppen und ist durch schmale Furchen zwischen acht Rippen kräftig eingeschnitten. Aus den in größeren Abständen entlang den Rippenkanten angeordneten Areolen, ragen in Büschelform 2-3 cm lange, harte, gelbliche oder bräunliche Dornen hervor. Wenn die Kakteen etwa zehn Jahre alt und 15 cm hoch sind, bilden sie 7 bis 10 cm breite, leuchtendgelbe Blüten.

Kulturanleitung Bischofsmütze

Licht: Die Bischofsmütze braucht für ein gesundes Wachstum direktes Sonnenlicht.

Gießen: In der Hauptwachstumszeit gießt man diese Kakteen mäßig. Der Wurzelballen sollte zwischen den Wassergaben immer abtrocknen. Während der Ruhezeit wird die Kaktee nur so viel gegossen, dass der Topfballen nicht vollständig austrocknet.

Temperatur:  Während des Hauptwachstums vom Frühjahr bis zum Herbst sind normale Zimmertemperaturen gut geeignet. Vom Spätherbst bis zum Ende des Winters hält man eine Ruhezeit bei Temperaturen von 7-10 °C ein.

Vermehrung: Die Vermehrung der Kakteen ist nur im Frühjahr aus Samen möglich.

Erdmischung: Bischofsmützen  wachsen am besten in einem Gemisch aus einem Teil scharfem Sand oder Perlite und zwei Teilen Kulturerde auf Kompost- oder Torfbasis. Es ist nicht notwendig die Bischofsmütze in jedem Jahr in einen größeren Topf umzupflanzen. Kleinere Exemplare dieser Kakteen können in 8 cm-Töpfen kultiviert werden. Es ist jedoch ratsam, die Kakteen zur Kontrolle im zeitigen Frühjahr aus dem Topf zu nehmen. Ist der das Substrat kräftig durchwurzelt, kann man die Kakteen in einen größeren Topf umsetzen. Ansonsten schüttelt man möglichst viel von der alten Erde aus den Wurzeln und setzt die Kaktee in ihren alten Topf mit frischem Substrat zurück.

Dünger: Man verabreicht den Bischofsmützen während des Hauptwachstums einen flüssigen Dünger. Bei Verwendung oben genannten Substrates ist die leichte Düngung alle 4 Wochen vollkommen ausreichend. Bei Substraten auf Torfbasis sollte man alle 14 Tage leicht Düngen.


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Bilder & Kulturanleitung des Cephalocereus

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Informieren Sie sich hier über die Kakteen
Teil 1: Lichtbedarf und ideale Temperaturen für Kakteen
Teil 2: Substrate, Gießen & Düngen von Kakteen

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