Peperoni - Kulturanleitung & Pflege der Zimmerpflanzen

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Zimmerpflanzen | «Peperoni»
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Pflanzenlexikon P - Peperoni

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Peperoni

Die Pflanzen der Gattung Capsicum (Peperoni) bilden leuchtend gefärbte, fleischige und schotenartigen Früchte. Die Peperoni ist auch unter dem Namen Chili bekannt. Am meisten verbreitet sind die buschig, niedrig wachsenden Arten. Sie erreichen eine Höhe von etwa 40 cm. Alle Arten der Peperoni tragen sehr reichlich Früchte. Die Triebe der Pflanzen sind an der Basis leicht verholzt und wachsen mit dünnen, dunkelgrünen Zweigen. Die Blätter der Pflanzen sind lanzettlich mit behaarten, grünen Blättern.

Im frühen Sommer bilden sich an den Blattachseln kleine, unscheinbare weiße Blüten. Den Blüten folgen nach kurzer Zeit die Früchte. Diese sehen Anfangs sehr attraktiv aus, schrumpfen im Alter aber ein und sterben dann ab.

Capsicum annuum ist die am weitest verbreitete Peperoni Art. Die vielzahligen Sorten werden in mehrere Gruppen eingeteilt. Diese bilden sich aus den Peperoni mit kugelförmigen, kegelartigen und buschig wachsenden Früchten.

Die Peperoni mit kugelförmigem Fruchtstand haben beerenartige, hellgelbe oder kräftig rote Früchte mit einem Durchmesser von 2 bis 4 cm.

Bei den Peperoni mit den kegelartigen Früchten gibt es die unterschiedlichsten Färbungen. Die Früchte können grün, elfenbeinfarben, gelb, orangerot, rot oder purpurrot sein. Während des Reifeprozesses der Früchte ändert sich die Farbe durch die unterschiedlichsten Nuancen. Die Früchte erreichen ein Länge von etwa 6 cm.
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Peperoni mit einem buschig wachsenden Fruchtstand haben sehr schmale, längliche, spitz zulaufende, 7 bis 10 cm lange Früchte.

Kulturanleitung Peperoni

Licht: Peperoni braucht einen hellen, sonnigen Standort. Bei nicht ausreichenden Lichtverhältnissen beginnen die Blätter zu welken und fallen vorzeitig ab. Die Ausbildung von Blüten und Früchten bleibt vollständig aus.

Gießen: Man gießt die Peperoni reichlich und so oft, dass der Erdballen stets gleichmäßig feucht bleibt. Staunässe ist zu vermeiden.

Temperatur: Die Peperoni wächst gut bei normalen Wohnungstemperaturen. Wenn die Pflanzen jedoch etwas kühler kultiviert werden, bei 13 bis 15 °C, bleiben die Früchte länger dekorativ und trocknen nicht so schnell ab. Um die Luftfeuchtigkeit für eine Peperoni zu erhöhen, stellt man die Pflanzgefäße in wassergefüllte Untersetzer auf Kieselsteine.

Vermehrung: Die Vermehrung ist nur durch die Aussaat von Samen möglich. Gegen Ende des Winters sollten die Samen in einem Vermehrungskasten gesät werden.

Erdmischung: Man verwendet für die Kultivierung der Peperoni normale Blumenerde auf Kompostbasis.

Umtopfen: Das Umtopfen der Peperoni ist nicht notwendig .

Dünger: Alle 14 Tage wird die Pflanze mit Flüssigdünger gedüngt.

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