Zimmerpflanzen mit Spinnmilben

     
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Bekämpfung der Spinnmilben

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Spinnmilben an ZimmerpflanzenSpinnmilben an Zimmerpflanzen
Harald Hubich
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Feuchtigkeit hilft bei Spinnmilben
Spinnmilben entwickeln sich bei geringer Luftfeuchtigkeit sehr gut. Durch öfteres Einsprühen der Pflanzen mit möglichst kalkfreiem Wasser kann man besonders während der problematischen Heizperiode im Winter einem Befall mit Spinnmilben vorbeugen.

Pflanzen handwarm abduschen
Befallenen Pflanze kann man lauwarm abduschen, danach hüllt man die Pflanze für 3 bis 4 tage in eine Plastiktüte oder größere Pflanzen in einen Müllsack. So kann sich für einige Tage ein Microklima mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit bilden und die Spinnmilben werden abgetötet. Lassen Sie die Pflanzen aber nicht zu lange in der Plastikumhüllung, sonst kann es zu anderen Problemen, Schimmelbildung, etc. kommen.

Ohne Insektizide kein nachhaltiger Erfolg
Da die Spinnmilben aber recht resistent sind und auch durch die o.g. Methode nicht vollständig abgetötet werden, sollte man nach der Behandlung auch auf Chemische Mittel zurückgreifen.

Systemisch wirkende Mittel sind besser
Empfehlenswert zur Bekämpfung der Spinnmilben sind systemisch wirkende Mittel, die über die Blätter oder die Wurzeln von der Pflanze aufgenommen werden. Der mit diesen Mitteln versetzte Zellsaft der Pflanzen ist für die Spinnmilben giftig und tötet die Sauger ab.

Zur Bekämpfung der Spinnmilben stehen im Handel zahlreiche Pflanzenschutzsprays zur Verfügung: Pflanzenspray Hortex D, Bio Myctan Spinnmilbenfrei, Spruzit Schädlingsfrei, Schädlingsfrei Neem, Neudosan Neu oder Lizetan Plus Zierpflanzenspray.

Generell ist eine mehrmalige Behandlung mit verschiedenen Sprays sehr zu empfehlen. Spinnmilben entwickeln schnell eine Resistenz gegen Gifte, aus diesem Grund ist die Behandlung mit unterschiedlichen Mitteln im Abstand von etwa 14 Tagen anzuraten.

Biologische Bekämpfung der Spinnmilben
Bei starkem Befall und in Gewächshäusern können Raubmilben zur Bekämpfung der Spinnmilben eingesetzt werden.


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