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deutsche Pflanzennamen: Palmlilie Pantoffelblume Passionsblumen Peitschenkaktus Peperoni Pfeffer Pfeifenputzer Pfeilblatt Pfennigbaum Pfeilwurz Primeln Purpurtute | Anzeigen
PiperZur der aus den tropischen Gebieten stammenden Gattung Piper gehören etwa 72 bekannte Arten, darunter auch Piper nigrum, das die in der Küche verwendeten schwarzen oder weißen Gewürzkörner bildet. Als Zimmerpflanze schätzt man Piper wegen der buntgefärbten, hübschen Blätter.
Piper crocatum, eine strauchig wachsende Pflanze mit langen, kriechenden, herabhängenden Trieben. Diese Pflanze kann man an einem Spalier hochwachsen lassen oder sehr attraktiv in Blumenampeln kultivieren. An den schlanken Trieben dieses Piper bilden sich die spitz zulaufenden, eiförmigen, gewellten, etwa 11 cm langen und 9 cm breiten Blätter. Deren Oberseite ist olivgrün gefärbt und hat eine rosarot silbergrauer Zeichnung. Die Blattunterseite ist einfarbig rotbraun sind und bis zu 12 cm lang und 10 cm breit werden. Die ca. 3 cm langen, rötlich gefärbten Stiele sitzen nicht am Blattgrund, sondern etwa in der Mitte der Blattspreite.
Kulturanleitung Piper
Licht: Man kultiviert diese Pflanzen an einem hellen Standort mit direkter Sonnenbestrahlung. An heißen Sommertagen mit kräftiger Sonneneinstrahlung sollte man die Pflanzen zur Mittagszeit abschatten.
Gießen: Den Piper wässert man ganzjährig mäßig. Zwischen den einzelnen Wassergaben lässt man die Erdoberfläche gut antrocknen.
Temperatur: Die Pflanzen der Gattung Piper benötigen Wärme und eine Mindesttemperatur von etwa 17 °C. Bei niedrigeren Temperaturen werfen diese Pflanzen ihre Blätter ab. Die Temperatur sollte zudem möglichst konstant sein.
Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit ist für den Piper ebenfalls vorteilhaft. Die Pflanzen gedeihen besser, wenn man die Pflanzgefäße auf mit Wasser und Steinen gefüllte Untersetzter stellt.
Vermehrung: Im Frühjahr kann man eine Piper mit 8 bis 10 cm langen Kopfstecklingen vermehren. Man schneidet einen Steckling direkt unterhalb eines Blattknotens ab, entfernt dann die unteren Blätter und setzt den Steckling in ein Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand.
Über das Pflanzgefäß stülpt man einen Plastikbeutel und stellt es an einen nicht sonnigen aber hellen Platz bei einer Temperatur von etwa 24 °C. Bei niedrigeren Temperaturen wurzeln die Stecklinge nicht oder nur sehr langsam. Das Substrat wird bis zur Bewurzelung, die im allgemeinen etwa 4 bis 6 Wochen dauert, nur schwach gegossen, die Anzuchterde sollte nur leicht feucht sein.
Nach dem ersten frischen Austrieb beginnt man die Stecklinge langsam aufzudecken, jeden Tag sollte der Plastikbeutel ein wenig mehr geöffnet werden. Auf diese Art gewöhnt man die jungen Pflanzen langsam an die niedrigere Luftfeuchtigkeit der Umgebung und die kleinen Piper haben Zeit ihr Wurzelsystem weiter auszubilden.
Bis zum heranwachsen weiterer Blätter gießt man die jungen Pflanzen nur selten. Mit der ersten Düngung sollte man ab nun noch etwa 2 Monate warten. Wenn die Pflanzen dann etwa 5 bis 8 cm in die Höhe gewachsen sind, kann man sie zu kleinen Gruppen in Pflanzgefäße mit dem empfohlenen Erdgemisch umtopfen.
Erdmischung: Man verwendet zur Kultivierung des Piper eine Erde auf Kompostbasis.
Umtopfen: Die Pflanzen der Gattung Piper bildet nur ein schwaches Wurzelsystem. Ein Umtopfen ist nur dann notwendig, wenn die Größe der Pflanzen in einem größeren Missverhältnis zu dem Pflanzgefäß steht. Wenn ein Umtopfen dann notwendig wird, kann man dies, außer im Winter, zu jeder Jahreszeit erledigen. Um die Pflanzen in Blumenampeln buschig und wirkungsvoll erscheinen zu lassen, sollte man sie immer in Gruppen mit mindestens 4 bis 6 Pflanzen eintopfen.
Dünger: Vom Frühling bis zum Herbst wird der Piper im Abstand von 14 Tagen gedüngt. Im Winter stellt man die Düngung vollständig ein. Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Pisonia |