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SchlangenbartIn der freien Natur kommt das Ophiopogon (Schlangenbart) in dem Gebiet des östlichen Himalaja bis nach Japan vor. Die Gattung der Ophiopogon ist mit 8 bekannten Schlangenbart Arten recht klein.
Ophiopogon jaburan ist eine schopfbildende, grasartig wachsende und sehr robuste Pflanze, deren feste Blätter direkt dem dichten Wurzelstock entspringen. Die schmalwüchsigen Blätter werden bis zu 65 cm lang, aber nur 12 mm breit. Die in lockeren Trauben herabhängenden Blüten bilden sich vom Sommer bis zum zeitigen Herbst, an den Enden der abgeflacht wachsenden Blütenstengel.
Die Blüten dieses Schlangenbart sind röhrenförmig ausgebildet und kommen in den Farben rein weiß oder weiß mit violetter Tönung vor. Im späten Herbst bilden sich dann die kräftig blauen, erbsengroßen Beeren.
Es gibt von Ophiopogon jaburan eine ganze Anzahl buntblättriger Arten, deren Blätter weiß, cremefarben oder gelb gestreift sind.
Ophiopogon japonicus wächst als etwa 30 cm niedriger, grasartig aussehender Busch mit grundständigen, zähen, grasartigen, dunkelgrün gefärbten Blättern. Blütenschäfte werden von den Ophiopogon japonicus nur sehr selten ausgebildet.
Kulturanleitung Schlangenbart
Licht: Man kultiviert den Schlangenbart an einem möglichst hellen Platz ohne direkte Sonnenbestrahlung. Bei zu schwachen Lichtverhältnissen bringt der Schlangenbart keine Blüten hervor.
Gießen: Während des Hauptwachstums gießt man den Schlangenbart mäßig und lässt aber die ober Erdschicht zwischen de Wässern leicht abtrocknen. Während der winterlichen Ruheperiode werden die Wassergaben stark eingeschränkt und man wässert gerade so viel, dass der Ballen der Pflanze nicht vollständig austrocknet.
Temperatur: Ein Schlangenbart verträgt Temperaturen in einem recht großen Bereich, wachsen aber am besten an einem kühleren Standort mit Temperaturen zwischen 14 und 18 °C. Der Schlangenbart verträgt Temperaturen bis etwa 10 °C, bei niedrigeren Temperaturen ist mit Schäden an der Pflanze zu rechnen.
Vermehrung: Einen Schlangenbart kann man sehr einfach durch Teilung vermehren. Im Frühjahr zerlegt man die Pflanze in Teilstücke mit mindestens 10 bis 15 Blättern und einem gesunden Wurzelanteil. Die Teilstücke des Schlangenbart werden in Töpfe mit dem für diese Pflanze empfohlenen Erdgemisch gesetzt.
Erdmischung: Für die Kultivierung des Schlangenbart verwendet man am besten ein Gemisch aus einem Drittel scharfem Sand und zwei Dritteln lockerer Komposterde.
Umtopfen: Im Frühjahr können die Pflanzen in größere Töpfe versetzt werden.
Dünger: Nur während der Hauptwachstumszeit wird der Schlangenbart alle 14 Tage mit einem flüssigen Volldünger gedüngt. Vom späten Herbst bis zum Frühjahr stellt man die Düngung ein. Lesen Sie beliebte Hausmittel mit Heilpflanzen Blättern Sie in weiteren Zimmerpflanzen Schlangenkaktus |