Segge - Kulturanleitung & Pflege der Zimmerpflanzen

     
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Segge

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Pflanzenlexikon S - Segge

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Segge

Aus der großen Gattung Carex (Segge) wird bisher nur eine Sorte in Wohnungen kultiviert: die buntblättrige Zuchtform der Carex morrowii, die Sorte Carex morrowii "Variegata" auch japanische Segge genannt. Diese steifwüchsige, grasartige Segge bildet in größeren Pflanzgefäßen einen hübschen Kontrast zu breitblättrigen Pflanzen. Die zugespitzten Blatter der japanischen Segge werden nur etwa 1 cm breit, und erreichen eine Länge von 30 cm. Die Blätter entwachsen einem rhizomartigen Wurzelstock.

Kulturanleitung Segge

Licht: Die japanische Segge benötigt einen hellen, aber nicht vollsonnigen Standort. Bei nicht ausreichenden Lichtverhältnissen geht der Kontrast der Blattfärbung verloren und die Pflanze bringt nur einen geringen Zuwachs an neuen Blättern hervor..

Gießen: Obwohl die Segge in der Natur meist als Uferpflanze anzutreffen ist, sollte man die Pflanze in der Wohnung nicht zu kräftig gießen. Während des ganzen Jahres wird die Segge nur mäßig gegossen, gerade genug um den Topfballen der Pflanze leicht feucht zu halten. Zwischen den einzelnen Wassergaben lässt man die obere Erdschicht etwas abtrocknen.

Temperatur: Die Segge verträgt Temperaturen von 18 bis 21 °C. Die Luftfeuchtigkeit sollte leicht erhöht sein. In warmen Räumen sollte die Segge deshalb in wassergefüllte Untersetzer auf Kieseisteine gestellt und ab und zu mit kalkfreiem Wasser besprüht werden. Wer die Möglichkeit hat, senkt die Temperatur im Winter auf 10 bis 16°C.

Vermehrung: Man vermehrt die Segge im Frühjahr durch Teilung des rhizomartigen Wurzelstocks.

Erdmischung: Für die Kultivierung der Segge verwendet man im Handel übliche Blumenerde auf Torf- oder Kompostbasis.

Umtopfen: Sobald die Blätter der Segge die Erdoberfläche vollständig bedecken, setzt man die Pflanzen im Frühjahr in größere Pflanzgefäße um.

Dünger: Lediglich zweimal im Jahr, im zeitigen Frühjahr und Frühsommer wird der Segge ein Flüssigdünger verabreicht.

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