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SiderasisDer Gattung Siderasis ist nur die Art Siderasis fuscata zugehörig. Sie sieht einer Callisia sehr ähnlich und wir auch gerne mit dieser verwechselt. Die aus den Tropen stammende Siderasis fuscata ist eine niedrig wachsende, lange Triebe bildende mit schönen Blüten und großen, hübsch gezeichneten Blättern.
Bei guten Kulturbedingungen legt diese Pflanze keine Ruhepause ein und wächst das ganze Jahr hindurch. Die länglich ovalen, spitz zulaufenden Blätter sind hell olivgrün gefärbt mit grünlich weißen Mittelstreifen, die Unterseite der Blätter ist purpurrot. Die Siderasis ist mit kurzen, sehr feinen, rostfarbenen Haaren bedeckt. Zu Beginn des Herbstes bildet die Pflanze behaarte Blütenstengel mit dreizähligen Blüten von veilchenblauer bis rotvioletter Färbung. Größere Pflanzen bilden an der Basis Ableger aus.
Kulturanleitung Siderasis
Licht: Die Siderasis wird am besten bei mittleren Lichtverhältnissen kultiviert. Direkte Sonnenbestrahlung sollte man vermeiden.
Gießen: Die Pflanze wird ganzjährig gleichmäßig gegossen. Die Erde darf nicht vernässen, da es ansonsten zur Stengelfäule kommen kann.
Temperatur: Siderasis benötigt eine möglichst gleichmäßige Temperatur zwischen 20-24 °C Die Temperaturschwankungen dürfen nicht mehr als 2 bis 3 °C betragen. Zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit sollte man das Pflanzgefäß auf einen mit Wasser und Steinen gefüllten Untersetzter stellen.
Vermehrung: Ältere Siderasis mit mehreren Rosetten können zu jeder Jahreszeit geteilt werden. Nimmt man Ableger von der Basis, dürfen die anderen Teile der Pflanze nicht beschädigt werden. Man setzt die Rosetten einzeln in die empfohlene Erdmischung, feuchtet sie mäßig an, stülpt einen Plastikbeutel über den Topf und stellt ihn bei etwa 24 °C zehn Tage lang an einen hellen, nicht sonnigen Platz. Dann wird die Pflanze aufgedeckt und wie ein ausgewachsenes Exemplar weiterkultiviert.
Erdmischung: Man kultiviert diese Pflanzen in einem Gemisch aus gleichen Teilen Komposterde, Torf und Sand. Auf den Boden des Pflanzgefäßes sollte man für einen besseren Wasserabzug eine Schicht Tonscherben legen.
Umtopfen: Die Siderasis bildet kein großes Wurzelsystem und braucht nur wenig Platz. Selbst größere Pflanzen kommt mit einem 10 bis 12 cm Pflanzgefäß aus. Umtopfen kann man zu jeder Jahreszeit.
Dünger: Die Siderasis sollte nicht zu kräftig gedüngt werden. Eine gut wachsende Pflanze benötigt nur alle 4 Wochen eine Düngung in mittlerer Konzentration. Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Sinningia |