
Alles über die Pflege der Zimmerpflanzen. Vermehrung, Umtopfen, Licht, Düngen, Wässern, Ruhezeiten, Reinigen, Substrate, Pflanzgefäße und vieles mehr. 
Familie:
Sonnentaugewächse, Droseraceae
Deutscher Name:
Sonnentau
Wissenschftlicher Name:
Drosera
Sonnentau, Drosera derbyensis
Foto: Noah Elhardt
Bestimmte Rechte vorbehalten
Sonnentau, Drosera lasiantha
Foto: Denis Barthel
Bestimmte Rechte vorbehalten
Besonderheiten der Sonnentau
Die Sonnentau Arten wachsen auf sehr nährstoffarmen Untergründen. Um trotzdem den für die Pflanze notwendigen Nährstoffbedarf decken zu können, verwendet der Sonnentau seine mit Klebedrüsen bedeckten Blätter zum Fangen und Verwerten von Beute.
Die Wurzeln des Sonnentaus
Fast alle Sonnentau-Arten bilden ein sehr schwaches Wurzelsystem aus. Zu der ursprünglichen Aufgabe, Nährstoffe aus dem Untergrund aufzunehmen, sind die Wurzelsysteme nicht mehr in der Lage. Die Funktion der Wurzeln beschränkt sich deshalb auf die Wasseraufnahme und zur Fixierung der Pflanze auf dem Untergrund.
Knollen
Einige Sonnentau Arten benutzen Knollen zur Speicherung von Wasser und Nährstoffen. So sind die Pflanzen in der Lage Zeiten extremer Trockenheit schadlos zu überstehen.
Pfahlwurzeln
Besonders die Zwergsonnentau Arten bilden Pfahlwurzeln aus. Diese können die 15-fache Länge der oberirdischen Pflanze erreichen.
Stützwurzeln
Sonnentau Arten die kleine Stämme bilden, entwickeln nach einiger Zeit aus der Krone herabwachsende Stützwurzeln.
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