Gartenlexikon A bis Z

Radieschen

Radieschen (Raphanus sativus var. sativus) ist ein Wurzelgemüse.

Radieschen, der kleine Rettich

Die Radieschen sind die kleinen Formen des Rettichs. Es gibt weiße rübenförmige, die sich von Rettichen nur durch die Größe unterscheiden, und kleine rundliche, die meist rot oder rotweiß gefärbt sind. Radieschen haben eine kürzere Vegetationszeit als Rettiche. Bei zu engem Stand neigen sie dazu, die Knollen nicht auszubilden. Man erntet dann nur "Mäuseschwänze".

Der Erntezeitpunkt entscheidet über den Erfolg

Radieschen sind Langtagpflanzen und bilden im Sommer schnell Blütentriebe. Dabei wird die Knolle aufgezehrt und holzig. Die Pflanzen "schießen" und sind dann nicht mehr zu verwenden. Man muss den richtigen Erntezeitpunkt abpassen und einhalten.

Es gibt auch Sommersorten, die nicht, wie die frühen Radieschensorten im Sommer, ohne Knollenbildung gleich Blütenstängel treiben. Sie bilden zunächst ihre Knollen, "schießen" dann aber auch. Der richtige Erntezeitpunkt ist auch hier einzuhalten. Radieschen werden in mehreren Folgesaaten angebaut. Der Jahreszeit entsprechend werden die Sorten gewechselt.

Radieschen gehören zu den Dunkelkeimern. Die ausgesäten Radieschensamen werden mit einer sehr dünnen Schicht Erde bedeckt.