Gartenlexikon A bis Z

Regenwürmer

Die Regenwürmer sind humusproduzierende Bodentiere. Regenwürmer ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenteile

Regenwürmer ziehen noch nicht durch die Verrottung angegriffene Pflanzenreste in ihre Gänge im Boden, damit sie durch Bakterien so weit zersetzt werden, dass die Würmer sie aufnehmen können. Beim Bau der Röhren fressen sie sich regelrecht durch den Boden. Die Bodenteilchen scheiden sie zusammen mit den verdauten Pflanzenteilen als Kothäufchen an der Erdoberfläche aus.

Regenwürmer durchmischen den Boden

Die Wohnröhren verstärken Regenwürmer durch schleimige Ausscheidungen ihrer Hautdrüsen, die u. a. Harnstoff enthalten. Die Tätigkeit der Regenwürmer führt zu einer guten Durchmischung des Bodens und zur Anreicherung mit Nährstoffen. Ein reichlicher Besatz mit Regenwürmern ist für den Garten günstig.

Mulchen ist gut für die Regenwürmer

Da die Würmer nur in feuchtem Boden leben, ziehen sie sich bei Trockenheit in größere Tiefen zurück. Man kann dies durch eine geeignete Bodenabdeckung (siehe Mulchen) verhindern. Im Kompost vermehren sich Regenwürmer stark. Sie beschleunigen den Mineralisierungsprozeß.