Gartenlexikon A bis Z

Rhabarber

Der Rhabarber (Rheum rhabarbarum) ist ein obstartiges Blattgemüse.

Blütenstiele des Rahbarbar entfernen

Die großflächigen Blätter wachsen mit einem langen, fleischigen Stiel aus dem Wurzelstock hervor. Die zahlreichen kleinen, weißlichen Blüten des Rhabarbers stehen in einer Rispe und entwickeln sich im Mai oder Juni an beblätterten Blütenstielen, die bis zu 1,5 m hoch werden. Man schneidet die Blütenstiele heraus, ehe sie sich voll entwickelt haben, damit sie der Pflanze nicht zu viele Nährstoffe entziehen.

Die Blattstiele des Rhabarbers werden zur Herstellung von Kuchenfüllungen, Kompott oder Marmelade verwendet. Zur Ernte, die ab April bis in den Juni hinein vorgenommen werden kann, werden die Blattstiele vorsichtig herausgezogen, nicht abgeschnitten. Die großen Blattspreiten sind ungenießbar und werden nicht verwendet. Es gibt grünstängelige und rotstängelige Rhabarbersorten. Die rotstängeligen Rahbarbar werden bevorzugt.

Rahbarbarernte ab dem 2. Jahr

Rhabarber wird vom 2. Jahr nach der Pflanzung an geerntet. Er gibt bis zu 10 Jahre lang guten Ertrag. Im Herbst ziehen die Blätter ein und entwickeln sich im zeitigen Frühjahr neu. Der Standort für Rhabarber kann sonnig oder halbschattig sein. Der Boden muss tiefgründig sein.

Rhabarber durch Teilung vermehren

Rhabarber wird durch vorsichtige Teilung der fleischigen Wurzelstöcke im Herbst vermehrt. Der Pflanzabstand für Rhabarber beträgt mindestens 1 m. Für eine kleine Familie reichen meist 1 bis 3 Pflanzen aus.