Felsenkaktus - Kulturanleitung & Pflege der Kakteen

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deutsche Pflanzennamen:
Felsenkaktus
Fensterblatt
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Flamingoblume
Flaschenbaum
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Felsenkaktus

Die Kakteen aus der Gattung Cereus wachsen mit gerippten Trieben. In der Natur werden diese Kakteen bis zu 10 m hoch. In Wohnungen erreichen der Felsenkaktus immerhin auch eine stattliche Größe, ihre monumentale Gestalt bildet einen hübschen Kontrast zu anderen Kakteenarten. Der Felsenkaktus kann als schnell wachsende Wüstenkaktee innerhalb von 6 oder 7 Jahren fast 1 m hoch und 20 cm breit werden. Nach einigen Jahren erfolgreicher Zimmerkultur beginnt der Felsenkaktus im Sommer seine trichterförmigen, meist etwas süßlich duftenden, bis 35 cm langen Blüten auszubilden. Diese öffnen sich in der Nacht und verblühen am frühen Morgen.

Cereus peruvianus "Monstrosus", auch Felsenkaktus genannt, ist für Kakteenfreunde eine sehr beliebte Art. Statt eines Vegetationspunktes am oberen Ende des Triebes hat Cereus peruvianus "Monstrosus" mehrere Vegetationspunkte, so dass der Felsenkaktus  mit einer sehr unregelmäßigen und knorrigen Gestalt wächst. Cereus peruvianus "Monstrosus" wächst sehr viel langsamer als die eigentliche Art und ist auch etwas schwerer zu kultivieren. Man achte bei dieser Sorte besonders auf einen guten Wasserabzug in dem Substrat, die Wurzeln dieser Kaktee neigen ansonsten zur Fäulnis und der Felsenkaktus stirbt ab.

Kulturanleitung Felsenkaktus:

Licht: Ein Felsenkaktus benötigt als Wüstenkaktee volles Sonnenlicht. Da die Kakteen am Fenster jedoch einseitig in die Richtung der Sonneneinstrahlung wachsen, sollte man den Felsenkaktus ab und zu drehen. Wer die Möglichkeit hat, sollte diese Kakteen im Sommer ins Freie stellen, bei frischer Luft und kräftiger Sonne entwickeln diese Kakteen eine schönere Färbung und längere, kräftigere Stacheln.

Gießen: In der Hauptwachstumszeit gießt man den Felsenkaktus mäßig, die Erde muss zwischen den Wassergaben immer leicht abtrocknen. Während der Ruhezeit im Winter gießt man sehr wenig und achtet nur darauf, dass das Substrat der Kakteen nicht vollständig austrocknet.

Temperatur: Vom späten Frühjahr bis zum Herbst gedeihen die Kakteen bei normalen Zimmertemperaturen. Im Winter sollte man einen Felsenkaktus an einen kühlen Ort mit Temperaturen um die 10 °C stellen.

Vermehrung:  Der Felsenkaktus kann Samen vermehrt werden. Obwohl die Samen dieser Kakteen schneller keimen und heranwachsen als bei fast allen anderen Kakteen, benötigt man für die  Vermehrung ausreichend Geduld.

Alternativ vermehrt man diese Kakteen durch die Ableger: Vermehrung durch Ableger

Erdmischung: Man kann zur Kultivierung dieser Kakteen eine Erde auf Kompost- oder Torfbasis verwenden. Für eine gute Dränage gibt man zwei Teilen dieser Erde einen Teil scharfen Sand hinzu.

Umtopfen: Die Felsenkakteen wachsen schnell, deshalb müssen sie etwa einmal im Jahr in einen etwas größeren Topf umgepflanzt werden. Im zeitigen Frühjahr nimmt man die Kaktee aus ihrem Pflanzgefäß heraus und kontrolliert, ob der Ballen bereits gut durchwurzelt ist. Wenn dies der Fall ist, setzt man die Kaktee in einen größeren Topf. Altes Substrat wir dabei vorsichtig entfernt und der Felsenkaktus wird vorsichtig in frisches Substrat eingesetzt. Man achte darauf, die Wurzeln der Kaktee vorsichtig zu behandeln und nicht zu zerdrücken oder abzubrechen. Sollte alte Erde abgelöst werden können, ohne den Wurzelballen zu stören, empfiehlt es sich, den Felsenkaktus in ein frisches Substrat zu pflanzen.

Dünger: Nur während der Hauptwachstumszeit gibt man dem Felsenkaktus einen Kakteen- oder normalen Blumendünger. Die Konzentration des Düngers sollte nicht zu hoch sein.

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