Gymnocalycium - Kulturanleitung & Pflege

Zimmerpflanzen | «Gymnocalycium»
Sie sind hier: Startseite > Zimmerpflanzen G > Gymnocalycium

Grundlagen für alle Zimmerpflanzen


Grundlagen für Pflanzengruppen


Pflegeprobleme


Lexikon / Pflanzen


Pflanzen Spezial


Pflanzen-Foren


Online Einkaufen


Branchenbuch

Gymnocalycium

Pflanzenlexikon G - Gymnocalycium

Gardenia
Gasteria
Geogenanthus
Gesneria
Gloriosa
Grammatophyllum
Graptopetalum
Grevillea
Guzmania
Gymnocalycium
Gynura

deutsche Pflanzennamen:
Gardenien
Gasterien
Geldbaum
Geleepalme
Geranien
Gesnerien
Geweihfarn
Glanzkölbchen
Glockenblume
Glockenheide
Glücksklee
Gloxinie
Goldfruchtpalme
Goldorange
Granatbaum
Grapefruit
Grünlilie
Gummibaum

Anzeigen

Gymnocalycium / Kakteen

Der Gattung Gymnocalycium sind etwa 50 Arten von Wüstenkakteen zugehörig. Alle Gymnocalycium Arten bringen sehr hübsche Blüten hervor, doch werden diese Kakteen auch wegen ihrer interessanten Dornen kultiviert. Die grün gefärbten Körper der Gymnocalycium sind meist kugelig-flach mit gehöckerten Rippen. Typisch für die Gattung der Gymnocalycium sind die absolut haarlosen Blütenknospen.

Gymnocalycium gehören auch im ausgewachsenen Stadium zu den kleinwüchsigen Kakteen. Aus diesem Grund kann man mehrere dieser Kakteen auf wenig Raum zusammenpflanzen. Gymnocalycium beginnen erst zu blühen, wenn sie einen Durchmesser von etwa 5 cm erreicht haben. Die Blüten der Gymnocalycium sind trichterförmig, lang- oder kurzröhrig und können weiß, rosarot, rot oder gelblich gefärbt sein.

Gymnocalycium baldianum hat relativ breite Rippen mit stark ausgeprägten Höckern. Die Blüten dieser Gymnocalycium Art sind leuchtend rot, bei einigen Sorten können sie aber auch rosarot gefärbt sein. Die weißlichen oder gelblichen Dornen der Gymnocalycium baldianum werden etwa 6 mm lang.

Gymnocalycium bruchii ist eine sehr kleine, vielköpfige Kaktee mit kugeligen Körpern. Jeder der Triebe wächst mit 12 abgeflachte Rippen. Die Blüten der Gymnocalycium bruchii sind zartrosa gefärbt. Die dünnen, weißen Dornen der Kaktee bilden sternförmige Büschel. Gymnocalycium bruchii gehört zu den sehr reich blühenden Kakteen.

Gymnocalycium denudatum wächst in Form Form einer abgeflachten Kugel. Bemerkenswert sind bei diesen Kakteen die breiten Rippen, die dicken, stark gebogenen gelb gefärbten Dornen mit brauner Spitze und die hübschen großen, weißen Blüten.

Gymnocalycium mihanovichii beginnt bereits als kleine, junge Kaktee Blüten zu bilden. Die Blüten der Gymnocalycium mihanovichii sind olivfarben oder rosarot. Die gelblichen Dornen dieser Kakteen sind ziemlich dünn. Von dieser Kaktee stammen zahlreiche Züchtungen mit kräftig roten Körpern ab. Diese farbigen Züchtungen besitzen jedoch kein Chlorophyll und sie müssen deshalb auf einen grünen Kaktus als Unterlage gepfropft werden.

Gymnocalycium platense Kann einen Durchmesser von bis zu 10 cm erreichen. Der Kaktus bildet kinnartige Höcker und strahlenförmig ausgebreitete, lange, weiß gefärbte Randdornen. Die weißen, am Grunde grün und rot getönten Blütenblätter erreichen einen Durchmesser von etwa 8 cm.

Gymnocalycium quehlianum ist eher flach als kugelig geformt, diese Kaktee wird etwa 15 cm dick. Der Körper des Gymnocalycium quehlianum ist matt blaugrün gefärbt, besitzt 8 bis 12 breite, deutlich vorstehende Rippen mit kräftigen Höckern unter rundlichen, wolligen Areolen. Diesen Areolen entspringen 5 bis 6 recht dünne Randdornen, die deutlich nach innen gebogen sind. Die gelbliche Färbung der Dornen wird zur Basis hin bräunlich bis rot. Die zahlreich auftretenden Blüten des Gymnocalycium quehlianum sind überwiegend weiß und am Grund rot gefärbt.

Gymnocalycium saglione gehört zu den größten Gymnocalycium Arten. Diese Kakteen blühen in der Regel erst ab einer Größe von 17 bis 22 cm. Die kräftigen, gebogenen Dornen des Gymnocalycium saglione sind rötlichbraun und verblassen mit zunehmendem Alter. Den Areolen dieser Kakteen entspringen bis zu 12 Randdornen mit zwei oder drei Mitteldornen. Die Blüten des Gymnocalycium saglione sind kurzröhrig, grünlich oder rosarot und etwa 3 cm breit.


Kulturanleitung Gymnocalycium

Licht: Man kultiviert die Kakteen an einem hellen Standort mit direkter Sonnenbestrahlung. Bei unzureichenden Lichtverhältnissen verlieren die Gymnocalycium die charakteristische Kugelform, die Kakteen wachsen nur langsam und blühen nur spärlich.

Gießen: Während der Wachstumsphase gießt man gleichmäßig und lässt die oberste Schicht der Erde vor der nächsten Wassergabe abtrocknen. Um Fäulnis zu vermeiden darf kein Wasser auf den Kakteen, zwischen den Kindeln und der Mutterpflanze an der Basis haftenbleiben. Um dieses Problem zu vermeiden, sollte man die Kakteen besser von unten gießen. Hierzu stellt man den Topf in eine mit Wasser gefüllte Schale und wartet bis sich die Oberfläche der Erde leicht feucht anfühlt. Während der Ruhezeit im Winter gießt man gerade soviel, dass die Erde nicht austrocknet.

Temperatur: Die Kakteen kommen während der Wachstumsphase sehr gut mit den normalen Zimmertemperaturen zurecht. Besser ist es jedoch, einen Gymnocalycium im Sommer ins Freie an einen sonnigen Platz zu stellen. Während der Ruhezeit im Winter sollten diese Kakteen einen kühlen und hellen (am besten sonnigen) Platz mit Temperaturen von 5 bis 8 °C bekommen.

Vermehrung: Sobald Ausläufer auftreten, schneidet man diese mit einem scharfen Messer ab, Die Schnittfläche der abgetrennten Kindel lässt man zwei bis drei Tage antrocknen, dann drückt man die Kindel mit der angetrockneten Schnittfläche in den Topf mit der frischen Kakteenerde. Siehe Erdgemisch für Kakteen:
Kakteen Teil 2

Erdmischung: Einer humusreichen Erde setzt man ein Drittel scharfen Sand.

Umtopfen: Kleinere Exemplare dieser Kakteen können in 8 cm-Töpfen kultiviert werden. Es ist jedoch ratsam, die Kakteen zur Kontrolle im zeitigen Frühjahr aus dem Topf zu nehmen. Ist der das Substrat kräftig durchwurzelt, kann man die Kakteen in einen größeren Topf umsetzen. Ansonsten schüttelt man möglichst viel von der alten Erde aus den Wurzeln und setzt die Kaktee in ihren alten Topf mit frischem Substrat zurück.

Dünger: Während des Hauptwachstums gibt man den Kakteen alle 14 Tage einen kalireichen Volldünger.

Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:

Gynura

Möchten Sie eine weitere Kaktee sehen?

Hamatocactus