Kalanchoe Kohleria
deutsche Pflanzennamen: Kalla Kalmus Kamelie Kanonierblumen Kardamom Kastanienwein Katzenschwänzchen Kentia-Palmen Klimme Klebesamen Keulenlilie Köcherblümchen Königspalme Königswein Kokosnuss Kolbenfaden Korallenbeere Kranzschlinge Kreuzbraut Krokus Kugelkaktus Kumquat Kussmäulchen
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KeulenlilieKeulenlilien wachsen als einstämmige, sich meist nicht verzweigende Sträucher oder kleine Bäume. Die Blätter der Keulenlilie wachsen in einer lockeren Rosette. Die vertrocknenden unteren Blätter der Pflanze kann man leicht entfernen, es zeigt sich der gedrungen wachsende kahle Stamm. Bei einigen Arten wachsen die Blätter lang, schmal und nach unten gewölbt. Andere Keulenlilien wachsen mit kürzeren und breiteren Blättern, die an den Spitzen und an den Stilansätzen schmal zulaufen.
Cordyline australis bildet ledrige, schwertförmige, leicht gebogene grün gefärbte Blätter, die eine Länge von etwa 70 bis 90 cm und eine Breite von 5 cm erreichen.
Bei Cordyline australis "Atropurpurea" sind die Mittelrippen und der Blattgrund purpurrot gefärbt.
Cordyline australis "Doucetii", bildet weißliche Längsstreifen über das ganze Blatt aus.
Cordyline fruticosa, auch unter Cordyline terminalis bekannt, wächst mit bis zu 50 cm langen, lanzettförmigen, sich an der Spitze und am Blattgrund stark verjüngenden Blättern. Frisch ausgetriebene Blätter sind kräftig karminrot gefärbt und werden im Alter grün-rot marmoriert. Zu den verbreiteten Sorten gehören: Cordyline fruticosa "Amabilis" mit breiten, stark glänzenden Blättern, die auf bronzefarbenem Untergrund einen leicht rosaroten Schimmer bilden. Die Ränder der Blätter dieser Sorte sind cremefarben.
Kulturanleitung Keulenlilie
Licht: Cordyline australis benötigt einen hellen Standort mit direkter Sonnenbestrahlung. Cordyline fruticosa und die dazugehörigen Sorten dürfen keine direkte, starke Sonnenbestrahlung bekommen. Diese Pflanzen bekommen einen hellen Standort mit einem guten Schutz vor der prallen Mittagssonne.
Gießen: In der Hauptwachstumszeit gießt man die Keulenlilie reichlich, der Wurzelballen sollte beim Gießen gründlich durchfeuchtet werden und vor der nächsten Wassergabe nicht antrocknen. Sich nach dem Gießen im Untersetzter ansammelndes Wasser muss aber entfernt werden, ansonsten droht Staunässe und damit verbundene Wurzelfäulnis. Während der Ruhezeit schränkt man die Häufigkeit des Gießens ein und achtet nur darauf, dass der Topfballen nicht austrocknet.
Temperatur: Cordyline fruticosa kultiviert man bei normalen Zimmertemperaturen. Cordyline australis verträgt niedrigere Temperaturen bis 12 °C.
Vermehrung: Im zeitigen Frühjahr können die Keulenlilien aus Samen herangezogen werden. Dafür bringt man die Samen etwa 1,5 cm tief in Aussaaterde ein und stellt die Töpfe in einen beheizten Vermehrungskasten. Alternativ stülpt man einen Plastikbeutel über die Saatgefäße. An einem hellen Standort ohne direkte Sonnenbestrahlung sollten die Samen nach etwa 5 bis 6 Wochen keimen. Sobald die kleinen Sämlinge eine Größe von 7 bis 10 cm erreicht haben, entfernt man die Abdeckungen und behandelt die kleinen Keulenlilien wie große Exemplare.
Erdmischung: Keulenlilien kultiviert man in Erde auf Kompostbasis..
Umtopfen: Im Frühjahr können die Pflanzen in einen größeren Topf umgesetzt werden.
Dünger: In der Hauptwachstumszeit wird alle 14 Tage mit einem Flüssigdünger in mäßiger Konzentration gedüngt. Hier geht es weiter im Pflanzenlexikon:Köcherblümchen |