Pandanus - Kulturanleitung & Pflege der Zimmerpflanzen

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deutsche Pflanzennamen:
Palmlilie
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Passionsblumen
Peitschenkaktus
Peperoni
Pfeffer
Pfeifenputzer
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Pfennigbaum
Pfeilwurz
Primeln
Purpurtute

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Pachystachys

Die mit zahlreichen Arten vertretene Gattung Pandanus verdankt ihren deutschen Namen "Schraubenbaum" der spiralförmigen Anordnung ihrer ledrigen, glänzenden Blätter. Ausgewachsene Pandanus bilden einen verholzten Stamm, der eine Höhe von über 1 m erreichen kann.

An oberen Ende sitzt ein rosettenartiges Büschel bis etwa 2 m langer, stielloser, elegant geformter schwertförmiger Blätter. Im Alter von 3 bis 4 Jahren bildet die Pandanus an den unteren, zunächst grundständig stehenden Blättern kurze, fleischige, stelzenförmige Luftwurzeln, die in die Erde eindringen und die Pflanze anheben.

Bei älteren Pflanzen entwickeln sich Seitensprosse an der Basis des Stammes, die sehr leicht anwurzeln und sehr gut zur Vermehrung verwendet werden können.

Pandanus veitchii ist als Zimmerpflanze am verbreitesten. Pandanus veitchii bildet dunkelgrüne Blätter mit weißlichen, cremefarbenen oder zartgelben Längsstreifen in der Nähe des Blattrandes. Die etwa 7 cm breiten Blätter können bis zu 1 m lang werden. Die fein gezahnten Blatträndern sind sehr scharf und man kann sich leicht an ihnen verletzen.

Pandanus veitchii "compacta" bildet nur 50 bis 60 cm lange und 3 bis 5 cm breite Blatter mit weißlichen Randstreifen und deutlicher sichtbaren, hervortretenden Längsstreifen.

Kulturanleitung Pandanus

Licht: Die Pflanzen der Gattung Pandanus benötigen einen hellen Standort und täglich einige Stunden direkte Sonnenbestrahlung.

Gießen: In der Zeit des Hauptwachstums wässert man die Pandanus reichlich, so dass der Topfballen permanent feucht ist. Das Pflanzgefäß darf jedoch nicht im Wasser stehen, Staunässe führt zu Wurzelfäulnis.

Während der winterlichen Ruhezeit wässert man sparsam und achtet nur darauf, dass die Erde nicht gänzlich austrocknet.

Temperatur: Die Pandanus wächst bei normalen Zimmertemperaturen. Die Temperatur darf aber nicht unter 14 °C sinken, ansonsten nimmt die Pflanze Schaden. Bei zu trockener Luft färben sich die Blattränder und -spitzen braun und trocknen ab. Man stellt die Pandanus deshalb am besten in wassergefüllte Schalen auf Kieselsteine.

Vermehrung: Man vermehrt die Pandanus zu Beginn des Frühlings durch abgeschnittene Schösslinge, die man in ein Gemisch aus Torf und scharfem Sand setzt. Über die frisch eingesetzten Schösslinge stülpt man einen Plastikbeutel oder man stellt sie in einen Vermehrungskasten an einen möglichst hellen aber nicht sonnigen Platz.

Nach etwa 4 bis 6 Wochen, wenn sich die Sprösslinge gut bewurzelt haben, deckt man die jungen Pflanzen allmählich auf und gewöhnt sie im Lauf von 1 bis 2 Wochen an die Wohnungsluft. In den kommenden 2 Monaten wässert man nur mäßig und lässt die obere Schicht der Erde zwischen dem Wässern abtrocknen. Danach versetzt man die Pandanus in Komposterde und behandelt sie wie ein ausgewachsenes Exemplar weiter.

Erdmischung: Für die Kultivierung einer Pandanus verwendet man eine Erde auf Kompostbasis.

Umtopfen: Im Frühjahr topft man die Pandanus in etwas größere Pflanzgefäße, bis die erwünschte Höchstgröße erreicht ist. Die Luftwurzeln einer ausgewachsenen Pandanus heben die Pflanze meist an, so dass die Pandanus wie auf Stelzen im Topf steht. Beim Umtopfen muss man zwischen Erde und Topfrand genügend Platz lassen, damit sich die Wurzeln ausreichend entwickeln können. Bei größeren Pflanzen, die nicht mehr umgetopft werden, füllt man im zeitigen Frühjahr etwas frische Erde nach und bedeckt alle Wurzeln, die während der Wachstumsperiode aus der Erde getreten sind.

Dünger: Während der Wachstumsperiode düngt man im Abstand von 14 Tagen mit einem flüssigen Volldünger.

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