Gartenlexikon A bis Z

Gänseblümchen

Gänseblümchen (Bellis perennis) sind ausdauernde, krautige Pflanzen. Die Blätter des Gänseblümchens sind eiförmig bis spateIförmig und am Rand oft leicht gekerbt. Sie stehen in einer dem Boden meist dicht anliegenden Rosette zusammen. Die Blütenköpfe der Gänseblümchen stehen einzeln am Ende blattloser Stiele. Die inneren gelben Scheibenblüten sind von weißen Zungenblüten umgeben, die manchmal rötliche Spitzen haben.

Die Blütenköpfe wenden sich dem Licht zu. Nachts und bei Regenwetter schließen sie sich. Gänseblümchen blühen von Februar bis November, in milden Wintern auch ganzjährig. Die Wuchshöhe beträgt bis zu 10 cm. Die ausdauernde Pflanze besitzt einen kriechenden Wurzelstock und vermehrt sich reichlich durch Samen.

Gänseblümchen wachsen an sonnigen Standorten auf nährstoffreichen Böden. Gänseblümchen breiten sich manchmal im Rasen so stark aus, dass ihre Blattrosetten das Gras verdrängen. Sie sind trittfest und werden beim Rasenmähen nicht erfasst weil die Rosetten unter der Schnitthöhe stehen. Während Einzelpflanzen durch Ausstechen zu beseitigen sind, kann ein massenhaftes Vorkommen im Rasen nur durch Unkrautvernichtungsmittel bekämpft werden. Es ist jedoch zu überlegen, ob dessen Einsatz wirklich erforderlich ist.