Gartenlexikon A bis Z

Giersch (Aegopodium podagraria)

Giersch (Aegopodium podagraria) gehört zu den lästigen Unkräutern in einem Garten.

Die aufrechten, verzweigten Stängel sind kantig, gefurcht und hohl. Die doppelt dreizählig gefiederten Blätter sind oberseits hellgrün und unterseits dunkler. Die Blütendolde des Giersch trägt kleine weiße Blüten. Die Pflanzen blühen von Mai bis August. Die Wuchshöhe des Giersch beträgt 30 bis 100 cm. Die ausdauernde Pflanze bildet bis zu 50 cm lange unterirdische Ausläufer, durch die sie sich stark vermehrt. Ihre reichlich entstehenden Samen werden weit verbreitet.

Giersch breitet sich besonders auf nährstoffhaltigen, etwas feuchten Böden, besonders an halbschattigen Stellen, stark aus. Aus den Ausläufern sprießen ständig neue Grundblätter hervor, so dass ein flächendeckender Bewuchs entsteht Giersch ist schwer zu beseitigen, da alle unterirdischen Teile sorgfältig entfernt werden müssen. Wenige zurückbleibende Ausläuferteile tragen schnell wieder zur Erholung des Bestandes bei.

Eine langwierige, aber recht wirksame Methode ist das Aushungern. Dazu entfernt man regelmäßig alle oberirdischen grünen Teile. Ohne diese kann die Pflanze keine Photosynthese betreiben und geht allmählich zugrunde.