Aeonium

Aeonium ist die Bezeichnung für eine umfangreiche Pflanzengattung, die gerne wegen ihrer hübschen Rosetten aus fleischigen, meist löffelförmigen Blättern gepflegt wird. Aeonium sind in der Lage, in ihren dickfleischigen Blättern Wasser zu speichern und damit an trockenen Stellen vergleichsweise konkurrenzlos zu überleben. Aeonium gehören zu den Blattsukkulenten.

Wissenschaftl. Name: Aeonium Webb & Berthel.
Familie: Dickblattgewächse (Crassulaceae)
Wuchshöhe: 10 bis 150 cm, je nach Aeonium Art
Blütezeit: März bis Juni, jederzeit
Verwendung: Blatt- und Blütenschmuckpflanze
Hilfreiche Seiten: Sukkulenten pflegen
Lexikon / Übersicht: Sukkulenten
Schwierigkeit: pflegeleicht

Bei einigen Aeonium Arten sitzen diese Rosetten auf längeren, holzigen Stämmen. Bei anderen Arten ist der Stamm jedoch so kurz, dass sie stammlos wirken. Alle Rosetten werfen stets ihre untersten Blätter ab.

Manche Aeonium wachsen mit nur einem Stamm und einer Rosette, andere Arten wiederum besitzen mehrere Stämme. Die Blätter der Aeonium Arten können dick und zäh oder weich und brüchig sein. Bei allen Arten mit verholzendem Stamm ist die Rinde an den Ansatzstellen der Blätter mit Narben bedeckt.

In der Mitte der Rosetten reifer Exemplare bilden sich zahlreiche kleine, meist sternförmige, cremefarbene oder gelbgrün gefärbte Blüten. Die Aeonium können zu jeder Jahreszeit blühen. Nachdem eine Rosette jedoch Blüten entwickelt hat - was meist erst bei vier- bis fünfjährigen Pflanzen der Fall ist -, stirbt sie ab. Die Pflege von Pflanzen mit nur einer Rosette ist unter diesen Umständen nach der Blütezeit beendet.

Sich verzweigende Aeonium Arten mit mehreren Rosetten blühen fast immer an allen Trieben gleichzeitig. Manchmal kann sich, dessen ungeachtet, bei  der einen oder anderen Rosetten die Blüte verzögern.

Arten & Pflege der Aeonium

Die Aeonium Pflege ist einfach, die Pflanze verzeiht auch den einen oder anderen Pflegefehler. Aeonium werden ziemlich selten von Schädlingen oder Krankheiten befallen. Nur eine zu starke Vernässung des Substrats schadet diesen Sukkulenten schnell.

Aeonium arboreum ( Bild ansehen )

Aeonium arboreum wächst strauchartig. Die Blätter der Rosetten sind keilig-lanzettlich und glänzend grün. Die Sorte Aeonium arboreum 'Foliis-purpureis' besitzt etwas kleinere, tiefpurpurrot gefärbte Blätter. Wenn die Pflanze nicht im prallen Sonnenlicht gepflegt wird, werden die Blätter blasser.

Aeonium canariense ( Bild ansehen )

Aeonium canariense bildet einen kurzen, dicken Stamm, der meist nicht höher als 30 cm wird. Die löffelförmigen Blätter der schalenartigen Rosette sind 10 bis 30 cm lang und 5 bis 10 cm breit. Die Ränder der blass grünen Blätter sind mit feinen, weißen Haaren besetzt. Die meisten Sorten besitzen nur eine einzige Rosette; manche Pflanzen bilden aber auch bis zu zwei Nebenrosetten aus. Die gelben Blüten sitzen auf langen Stielen.

Aeonium x domesticum ( Bild ansehen )

Aeonium X domesticum, auch unter der Bezeichnung Aichryson x domesticum bekannt, wird selten höher als 25 cm. Die Pflanze bildet kurze Stämme, an deren Enden dunkelolivgrüne, etwas pelzige und nahezu runde Blätter dichte Rosetten bilden. Die am häufigsten anzutreffende Sorte ist Aeonium X domesticum 'Foliis-variegatis', wächst mit cremeweiß gefleckten Blätter. Zum Ansatz von Blüten kommt es bei dieser Sorte nur selten.

Aeonium haworthii ( Bild ansehen )

Aeonium haworthii ist eine der kleineren Aeonium Arten. Ihre zähen, holzigen Triebe tragen an der Spitze Rosetten aus dicken, blaugrauen Blättern mit rötlichbraunen Rändern. Die weißen oder cremegelben Blüten haben manchmal einen rosaroten Schimmer.

Aeonium tabuliforme ( Bild ansehen )

Aeonium tabuliforme, das tischförmige Aeonium, wächst mit einem sehr kurzen und daher kaum sichtbaren Stamm. Die hellgrün gefärbten, feinbewimperten Blätter schichten sich wie Dachziegel übereinander. In ihrem natürlichen Habitat wächst Aeonium tabuliforme seitlich in Felsspalten, so dass das Wasser von ihren Blättern abfließen kann. Deshalb sollte man die flache Rosette mit ihrem winzigen Stiel ebenfalls schräg in das Sunstrat einsetzen. Der ährenförmige, bis zu 60 cm hoch werdende Blütenstand, entspringt der reifen Rosette. Er bildet an seiner Spitze viele kurze Zweige, an denen einige blassgelbe Blüten sitzen.

Aeonium undulatum ( Bild ansehen )

Aeonium undulatum wächst mit einem dicken Hauptstamm, an dessen Spitze leicht glänzende, wellige, dunkelgrüne Blätter eine Rosette bilden. Manchmal bildet diese Pflanze auch mehrere Nebentriebe mit Rosetten aus, die meist dem unteren Teil des Stamms entspringen. Jede Rosette kann einen kleinen, traubenförmigen Blütenstand mit langstieligen, senfgelben Blüten ausbilden.

Fotos: Aeoniumm abuliforme, Aeonium arboreum, Aeonium canariense von James Steakley, Aeonium haworthii, Aeonium undulatum von Michael Wolf, alle Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Standort / Licht

Die als Zimmerpflanzen gepflegten Aeonium Arten benötigen ganzjährig einen hellen Standort mit viel direktem Sonnenlicht. Wenn die Lichtverhältnisse nicht ausreichend sind,  wachsen die Blätter unförmig länglich und sterben ab. Am besten eignet sich ein sonniger und warmer Standort an einem Südfenster.

Fast alle sukkulenten Zimmerpflanzen benötigen möglichst viel direkte Sonne. Eine Ausnahme machen nur wenige Mitglieder aus der Familie der Liliaceae, insbesondere die Haworthien und Gasterien, die auch etwas schattigere Standorte vertragen.

Ein guter Standort

Sukkulente Zimmerpflanzen pflegt man am sonnigsten Fenster oder in dessen unmittelbare Nähe. Da, mit Ausnahme von Dachfenstern und in Wintergärten, das Licht stets einseitig die Sukkulente beleuchtet, sollte man das Pflanzgefäß alle paar Tage um ein Viertel drehen. So erreicht man ein gleichförmiges und schönes Wuchsbild. Während der hellsten Jahreszeit kann man den Topf täglich etwas drehen

Standort finden

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Lesetipp: So findet man den richtigen Standort
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Aeonium Gießen / Wässern

Aeonium gießt man mäßig. Der Wurzelballen der Sukkulente darf nur leicht feucht gehalten werden. Vor einer erneuten Wassergabe sollten die obersten 1 bis 2 cm des Substrats abtrocknen. Insgesamt sollte man diese Pflanze besser einmal zu wenig als zu oft gießen.

Aeonium werden während der Ruheperiode zwischen Oktober und Februar nur sehr sparsam gegossen. Man gibt den Pflanzen gerade so viel Wasser, dass die Erde nicht vollständig austrocknet und keine Ballentrockenheit entsteht.

Die Aeonium vertragen keine Staunässe. Überschüssiges Wasser muss frei ablaufen können oder spätestens 5 Minuten nach dem Gießen aus dem Übertopf abgeschüttet werden, denn Staunässe führt bei diesen Sukkulenten schnell zur Wurzelfäule.

Regenwasser ist für die Aeonium günstiger, die Pflanzen nehmen aber auch mit gewöhnlichem, nicht zu kalkhaltigem Leitungswasser vorlieb.

Wann, wie viel und wie oft gegossen wird kann nicht generell beantwortet werden. Das sorgt, besonders bei unerfahrenen Pflanzenfreunden für Unsicherheit. Man sollte es sich aber auch nicht zu schwer machen.

Grundsatz beim Gießen

Wenn man sich nicht sicher ist, sollte man lieber etwas weniger als zu viel Gießen. Die wenigsten Zimmerpflanzen gehen an Trockenheit ein, meistens werden sie zu Tode gewässert.

Weshalb wird zu viel gewässert ?

Wenn eine Pflanze schlapp aussieht, greifen viele Hobbygärtner zuerst zur Gießkanne. Dies ist der mit Abstand häufigste Pflegefehler. Bei schlaffen Pflanzen sollte man nicht wässern ohne die Erde zu prüfen, denn sehr oft ist nicht der Wassermangel an einer siechenden Pflanzen schuld.

Zum Prüfen des Feuchtigkeitsgehalts fühlt man zuerst mit einem Finger oder dem Handrücken ob sich das Substrat feucht anfühlt. Besteht weiterhin Unsicherheit, so zerreibt man einige Erdkrümel zwischen den Fingern. Feuchte oder trockene Erde kann man so gut unterscheiden. Vor und nach dem Gießen sollten Sie das Pflanzgefäß kurz anheben, so bekommen sie ein Gefühl für das Gewicht und recht schnell auch für den Feuchtigkeitsgehalt des Topfballens.

Große Pflanzgefäße erfordern einen Feuchtigkeitsmesser. Damit kann man in der Topfmitte schnell und zuverlässig die Feuchtigkeit ermitteln. Das Messgerät ist preiswert zu erstehen und er gehört zu jeder Grundausrüstung eines Pflanzenliebhabers.

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Weshalb sterben Pflanzen bei zu viel Wasser?

Eine schlapp aussehende Pflanze kann oft kein Wasser aufnehmen, weil sie bereits über einen längeren Zeitraum hin zu stark vernässt war. Dadurch ist zu wenig Sauerstoff in der Erde und die Wurzeln werden faulig. Die zerstörten Wurzeln können kein Wasser mehr aufnehmen und die Pflanze wird schlapp. Ein Zeichen von Wassermangel, aber nicht durch zu wenig Gießen sondern wegen der verfaulten Wurzeln. Jetzt hilft nur noch schnelles Austopfen der Pflanze, alle Wurzeln von der vernässten Erde säubern, abgestorbene und verfaulte, schwarze Wurzeln abzupfen und abschneiden. Dann wird die Pflanze in frische Erde eingetopft und bis zur Bildung neuer Wurzeln, etwa 1 bis 2 Monate sparsam gegossen. Mit etwas Glück erholt sich die Pflanze.

So verhindert man das Wurzelsterben

Gießen Sie nie vorbeugend oder auf Verdacht. Erst die Erde auf Feuchtigkeit kontrollieren, dann Gießen. Alles nach dem Wässern im Untersetzer oder Übertopf stehenbleibende Wasser muss spätestens nach 5 Minuten abgegossen werden. Falls man dies verpasst, können empfindlichere Pflanzen bereits nach 10 Minuten nicht wieder gut zu machende Wurzelschäden erleiden.

Was tun bei Ballentrockenheit ?

Wenn der Ballen mal völlig abgetrocknet ist, reicht einfaches Gießen, besonders bei kleineren Pflanzgefäßen, nicht aus. Der gesamte Topf muss solange vollständig bis zu Erdoberfläche in Wasser getaucht werden, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Lesetipp: Sukkulenten richtig Gießen
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Luftfeuchtigkeit

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Zimmerpflanzen, vertragen die Aeonium auch eine niedrige Luftfeuchte.

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Aeonium überwintern / Ruheperiode

Aeonium brauchen eine trockenere und möglichst kühlere Ruheperiode von Mitte Oktober bis Anfang März. Der Standort sollte auch während der Überwinterung möglichst sonnig und hell sein. Niedrigere Temperaturen, jedoch nicht unter 10 ° Celsius, sind vorteilhaft. Man gibt den Pflanzen gerade so viel Wasser, dass die Erde nicht vollständig austrocknet und keine Ballentrockenheit entsteht. Ein zu kräftiges Gießen und vernässen der Erde während der Ruhezeit lässt die Aeonium faulen und absterben.

Während der Überwinterung werden die Aeonium nicht gedüngt.

Zu Beginn der Vegetationsperiode im März werden die Aeonium wieder etwas kräftiger gegossen. Beginnt die Pflanze auszutreiben, so fängt man auch wieder mit dem regelmäßigen, aber sparsamen Düngen an.

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Lesetipp: Ruhe- und Vegetationsperiode der Pflanzen

Aufenthalt im Sommer

Wie zahlreiche andere Zimmerpflanzen sind auch die Aeonium Arten über einen Platz im Freien sehr dankbar. Aeonium die in geschlossenen Räumen überwintert werden, dürfen zu Beginn der warmen Jahreszeit jedoch nicht sofort dem vollen Sonnenlicht unter freiem Himmel ausgesetzt werden. Die harte UV Strahlung kann die Blätter der Aeonium verbrennen. Eine solche Verbrennung ist an braunen, unregelmäßigen Flecken auf den Blättern zu erkennen.

Um die Aeonium an das Sonnenlicht zu gewöhnen, stellt man sie 1 bis 2 Wochen an einen schattigen bis halbschattigen Platz. Etwas Sonne in den Morgen- oder Abendstunden ist in dieser Zeit ausreichend. Nach dieser Eingewöhnungsphase kann man die Pflanze an ihren endgültigen, sonnigen bis vollsonnigen Standort stellen.

Temperatur

Aeonium gedeihen gut bei warmen Temperaturen zwischen 18 und 23 °C. Währen der winterlichen Ruhezeit bevorzugen diese Sukkulenten Temperaturen um die 12 °C und möglichst viel direktes Sonnenlicht. Temperaturen unter 10 °C werden von den Aeonium Arten nicht vertragen.

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Aeonium vermehren

Stecklinge

Die sich verzweigenden Arten der Aeonium lassen sich durch Kopfstecklinge vermehren. Zu Beginn der Wachstumsperiode schneidet man 3 bis 4 cm lange Triebe ab, lässt diese zwei bis drei Tage antrocknen und setzt die Stecklinge dann in ein angefeuchtetes Sukkulentensubstrat.

Für eine schnellere Bewurzelung kann man die Stecklinge vorher in ein Bewurzelungshormon tauchen, notwendig ist dies aber nicht. Die frisch eingesetzten Stecklinge der Aeonium werden, bis zur erfolgreichen Bewurzelung, an einen hellen, nicht vollsonnigen Platz gestellt und gerade soviel gegossen, dass das Substrat etwas feucht bleibt.

Nach drei bis vier Wochen sollten sich die ersten Wurzeln gebildet haben. Nach etwa 6 Wochen kann man die jungen Pflanzen an den endgültigen, sonnigen bis vollsonnigen Standort stellen und die Pflanzen dann wie ausgewachsene Exemplare weiterpflegen.

Samen

Aeonium Arten ohne Nebentriebe, können nur durch Samen vermehrt werden. Die Samen Anzucht wird ausführlich auf der Seite Sukkulenten vermehren erläutert.

Lesetipp: Sukkulenten erfolgreich vermehren
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Erde / Substrat

Ideal für die Pflege der Aeonium ist eine Substratmischung aus nährstoffarmer Erde und mineralischen Bestandteilen. Ein Substrat für Sukkulenten sollte gut wasserdurchlässig sein, damit sich nach dem Gießen kein Wasser stauen kann. Dies erreicht man, indem man 60% Sukkulentenerde (Kakteenerde), alternativ Pikiererde und 40% mineralische Beimischung, wie Bims-Kies oder Lavalit, Lavagranulat und etwas Quarzsand vermischt.

Die offenporigen, mineralischen Bestandteile, Perlite und Granulate unterstützen die Luftführung und Krümelstruktur des Substrats, sie speichern die Nährstoffe und Feuchtigkeit, lassen überschüssiges Wasser nach dem Gießen jedoch zügig ablaufen.

Hinweise zum Substrat

Zur Verbesserung des Wasserabzugs, als Schutz vor stauender Nässe, gibt man vor dem Einfüllen des Substrats eine etwa 4 cm hohe Schicht Tonscherben oder grobe Kiesel in das Pflanzgefäß.

Oft werden Sukkulenten, auch die Aeonium Arten, in normaler Torf- oder Blumenerde, vermischt mit einigen Styroporperlen zum Verkauf angeboten. Diese Blumenerde sollte man sollte man gegen ein für Sukkulenten besser geeignetes Substrat austauschen.

Substrat herstellen: Rezepte für Sukkulentensubstrate, Bezugsquellen für die Zutaten

Aeonium umtopfen

Einige Arten der Aeonium wachsen sehr schnell. Diese sollte man deshalb jährlich, zu Beginn der Wachstumsphase, in größere Pflanzgefäße umtopfen. Aeonium sollten auch dann umgetopft werden, wenn die Seitentriebe oder Ableger bis an den Topfrand herangewachsen sind. Die neu eingesetzten Pflanzen müssen fest in das Substrat eingedrückt werden, man achte aber darauf die Wurzeln dabei nicht zu beschädigen.

Um zu beurteilen ob eine langsam wachsende Aeonium umgetopft werden muss, nimmt man die Pflanze zu Beginn der Hauptwachstumszeit vorsichtig aus ihren Töpfen und begutachtet, ob das Pflanzgefäß bereits vollständig durchwurzelt ist. Falls dies der Fall ist, topft man die Aeonium in ein etwas größeres Pflanzgefäß um. Wenn die bisherige Topfgröße noch ausreichend ist, reinigt man das alte Gefäß gründlich, schüttelt vorsichtig möglichst viel Erde aus den Wurzeln und setzt die Aeonium dann in den alten Topf zurück. Je nach Bedarf wird dabei so viel frisches Substrat nachgefüllt, dass die Basis der Pflanze genauso tief sitzt wie zuvor.

Nach dem Umtopfen schützt man die Aeonium 2 bis 3 Wochen vor direkter Sonnenbestrahlung. Eine gut umgetopfte Pflanze erholt sich schnell und wird bald weiterwachsen.

Lesetipp: Einpflanzen & Umtopfen von Sukkulenten
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Düngen / Nährstoffbedarf

Man gibt den Aeonium während der Wachstumsphase alle vier Wochen eine schwache Lösung aus Kakteendünger. Während der Ruheperiode von September bis Februar wird nicht gedüngt.

Lesetipp: Sukkulenten richtig düngen
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Schädlinge, Pflegefehler & Hinweise

Der Aeonium wird manchmal von Blattläusen befallen. Hin und wieder sollte man die Pflanzen sorgfältig auf einen Befall mit diesen Pflanzenschädlingen kontrollieren.

Schmier- und Wollläuse können bei den Aeonium auftreten. Im Winter sind die Pflanzen besonders anfällig für diesen Schädlingsbefall. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinst der Schmierläuse ist gut auf den Blättern der Pflanzen zu erkennen.

Eine Aeonium ist vermutlich nicht giftig, da in der Literatur keine Hinweise auf eine potentielle Toxizität gefunden wurden.

Hier können Sie Schadbilder und Symptome an ihrer Pflanze bestimmen und Gegenmaßnahmen ergreifen.

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Bilder der Aeonium

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Aeonium simsii

Aeonium

Aeonium simsii
Foto: Winfried Bruenken
Lizenz: Bestimmte Rechte vorbehalten

Aeonium nobile

Aeonium

Aeonium nobile
Foto: EvaK, Lizenz: GFDL