Lavendel, Lavandula angustifolia

Lavendel
Anbau, Pflege, Ernte & Verwendung

Der botanische Name der Pflanzengattung Lavendel lautet Lavandula. Lavendel ist ein Lippenblütler, der ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt. Die Pflanze wurde jedoch von den Benediktinermönchen schon vor Jahrhunderten nach Nord- und Mitteleuropa gebracht.

Es gibt viele Sorten von Lavendel, wobei die Pflanze von den Römern zunächst als Badezusatz diente. Dies kann auch von der lateinischen Bezeichnung lavare abgeleitet werden, denn das heißt übersetzt „waschen“. Erst später wurde die Heilwirkung des Lavendels bekannt.

Bild von H. Zell, CC BY-SA 3.0

Systematik

Euasteriden I
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Unterfamilie: Nepetoideae
Gattung: Lavendel (Lavandula)
Art: Echter Lavendel
Wuchshöhe: 30 bis 60 cm
Wissenschaftl. Name: Lavandula angustifolia Mill.
Verwendung: Gewürz, Küchenkraut, Heilpflanze
Schwierigkeit Anbau & Pflege: leicht

Lavendel wächst je nach Sorte unterschiedlich hoch. Die Wuchshöhe variiert also von dreißig Zentimetern bis hundert Zentimetern. Die stark duftenden Blüten sind von violetter oder blauer Farbe, wobei nicht alle Sorten gleich stark duften. Daneben gibt es Sorten mit weißen oder rosa Blüten. Von dem Duft werden Insekten, Bienen und Schmetterlinge angezogen.

Im Volksmund hat Lavendel Namen wie Schwindelkraut, Nervenkräutel, Speick oder Lavander. Vielen Menschen ist Lavendel als Heilkraut bekannt, doch die wenigsten wissen, dass dieses Kraut auch sehr gut zum Würzen und Verfeinern von Speisen verwendet werden kann.

Lavendel Arten / Sorten

In Mitteleuropa gibt es rund dreißig Sorten Lavendel, wobei der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia oder Lavandula officinalis) die Wildform ist, aus der Duftstoffe gewonnen werden. Die Wildform wächst buschig und wurde mit verschiedenen Blütenfarben gezüchtet. Diese Sorte wird vorwiegend in der Heilmedizin verwendet.

An dieser Stelle werden nun die bekanntesten Lavendel Sorten erwähnt:

  • Lavandula x intermedia ist der Provence-Lavendel, der sofort an Südfrankreich denken lässt. Dort werden die dreißig bis sechzig Zentimeter hohen Pflanzen angebaut. Diese Sorte entstand durch die Kreuzung unterschiedlicher Lavendelsorten. So gibt es vom Provence-Lavendel die Arten Alba, Bleu de Collines, Blue Dwarf, Dutch, Felibre, Grosso, Julien, Speciale und Sumian. Der Provence-Lavendel braucht die Wärme und muss im Winter geschützt werden.
  • Lavandula dentata besitzt besondere Zahnungen der Blätter und somit wird diese Sorte Zahnlavendel genannt. Dieser Halbstrauch kann eine Höhe von neunzig Zentimetern erreichen und blüht mit hellblauen Blüten. Der Zahnlavendel ist weniger als Gewürz geeignet, dafür können mit den getrockneten Blüten Potpourris oder Duftsäcke gefüllt werden.
  • Lavandula stoechas ist der Schopf-Lavendel, mit dessen getrockneten Blüten ein nach Zimt duftender Tee zubereitet werden kann. Diese Sorte sollte im Topf kultiviert werden.
  • Lavandula latifolia hat aufgrund seiner Wuchshöhe von bis zu hundert Zentimetern den Beinamen Großer Lavendel. Eine andere Bezeichnung für diese Sorte lautet Speik-Lavendel.

Eine weitere Auswahl der Lavendel-Sorten sind beispielsweise der kleinwüchsige Zwerg-Lavendel, die Kübelpflanzen Kanarischer Lavendel und Wolliger Lavendel und der in vielen Untergattungen erhältliche, pflegeleichte Garten-Lavendel.

Im Handel sind zudem Kreuzungen von Lavendel-Sorten zu bekommen, die sehr robust sind.

Lavendel / Inhaltsstoffe

Im Lavendel sind ätherische Öle, Glykosid, Gerbstoff und Saponin enthalten.

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In Supermärkten sind in der Regel Pflanzen zu bekommen, die schnell hochgezüchtet wurden. Diese halten meistens nicht lange und sind eher für den direkten Verzehr geeignet.

Kauft man in Gartencentern Lavendel, sollte auf Gesundheit der Pflanzen geachtet werden. Die Pflanze sollte möglichst buschig gewachsen sein und sich durch satte Farben und ein starkes Aroma auszeichnen.

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Lavendel Anbau im Garten

Werden die Bedürfnisse des Lavendels beachtet, erhält man eine pflegeleichte Pflanze, die den Garten verziert und Schmetterlinge und Bienen anzieht. Zuvor sollte sich über die Sorte informiert werden, denn manche Arten müssen überwintert werden und andere sind eher für die Kultivierung im Topf geeignet.

Standort

Lavendel mag einen sonnigen Standort und möchte zudem windgeschützt stehen. Da der Lavendel Wärme braucht ist es empfehlenswert, ihn vor eine Steinwand oder vor einem höheren Stein anzubauen. Dann bekommt die Pflanze noch mehr Wärme ab, da die Wärme im Stein gespeichert wird.

Substrat

Lavendel benötigt eine lockere und durchlässige Erde, unter die Sand gemischt werden sollte. Das Kraut mag eher einen trockenen, als einen feuchten Boden und kann Staunässe gar nicht vertragen.

Gießen

Die Pflanze mag trockenen Boden. Es sollte also nur sparsam gegossen werden und bestenfalls in den frühen Morgenstunden.

Düngen

Da Lavendel einen nährstoffarmen Boden braucht, wird die Pflanze lediglich einmal jährlich mit Kalidünger oder Kompost gedüngt.

Überwintern

Ob der Lavendel überwintert werden kann, hängt von der Sorte ab. Zu den winterfesten Arten gehört der Echte Lavendel. Provence-Lavendel, Speiklavendel und Schopflavendel reagieren auf Frost empfindlich und müssen gut geschützt werden.

Im Freien wird Lavendel mit Mulch, Reisig oder ähnlichem abgedeckt. Herrschen Temperaturen von minus fünfzehn Grad vor, sollte dem Lavendel eine Wärmeisolierung durch eine Strohmatte geboten werden.

Man kann den Lavendel auch in einen Topf umpflanzen und den Winter über in die Garage, den Keller oder in einen anderen unbeheizten und frostfreien Raum stellen.

Lavendel vermehren

Lavendel kann mittels Samen, Stecklingen, Teilung und durch Absenker vermehrt werden.

Aussaat

Im Handel sind Samen der verschiedenen Lavendelsorten zu bekommen. Mit der Aussaat im Freiland kann im März begonnen werden. Möchte man Lavendel im Gewächshaus vorziehen, sät man ihn im Februar aus. Bei der Aussaat ist der notwendige Pflanzenabstand von sechzig Zentimeter zu beachten. Der Samen wird mit etwas Erde bedeckt und die ersten Keimlinge zeigen sich nach etwa ein bis zwei Wochen. Sind die Bedingungen nicht optimal, kann sich die Keimdauer verlängern.

Zieht man Lavendel vor, werden die Samen in Saatschalen gesät, die mit einer Frischhaltefolie abgedeckt werden. Die Folie wird nach drei bis vier Wochen wieder entfernt, da die Keimlinge nun Licht benötigen. Die Jungpflanzen werden erst ins Beet gepflanzt, wenn die Frostzeit vorbei ist und der Boden schon etwas warm ist.

Stecklinge

Die Vermehrung mit Stecklingen ist einfacher als die mittels Samen. Dazu werden am besten Zweige von der Mutterpflanze abgebrochen. Der Steckling sollte mindestens fünfzehn Zentimeter lang sein und in Wurzelrichtung herausgebrochen werden. Dabei geht man selbstverständlich vorsichtig vor, damit die Pflanze keinen Schaden erhält. Am Steckling sollte sich ein bisschen Holz des Haupttriebes befinden. Nun werden im unteren Bereich des Stecklings die Blätter entfernt. Der Steckling wird in einen kleinen Topf etwa zehn Zentimeter tief in die Erde gesteckt. Erste Wurzeln haben sich nach etwa zwei Monaten gebildet.

Teilen der Pflanze

Für die Vermehrung mittels Teilung wird der Lavendel ausgegraben und mit dem Spaten geteilt. Die beiden Pflanzen werden direkt wieder in die Erde gepflanzt, wobei der Pflanzenabstand beachtet werden muss. Die ideale Zeit zum Teilen ist der Herbst.

Lavendel im Topf / Kübel

Oft sind die im Handel erhältlichen Lavendelpflanzen in zu kleinen Töpfen gepflanzt. Die Wurzeln benötigen jedoch etwas Platz, damit die Pflanze gut wachsen und blühen kann. Lavendel sollte deshalb in große Kübel oder Töpfe gepflanzt werden.

Die Lebenserwartung von Lavendel ist im Beet höher als im Topf. Ansonsten gelten dieselben Pflegerichtlinien, wie bei der Kultivierung im Freiland.

Auch bei der Kultivierung im Topf muss darauf geachtet werden, dass keine Staunässe entsteht. Lavendel muss als Topfpflanze öfter gegossen werden, als im Beet. Aber auch hier wird erst bei trockener Erde gegossen, wobei die Erde lediglich feucht und nicht nass werden sollte.

Soll der Lavendel im Topf im Freien überwintern, muss er halbschattig und frostfrei stehen. Bestenfalls stellt man den Topf vor eine warme Wand. Aber Achtung: Lavendel braucht im Sommer die Sonne, doch besonders bei Frost kann die Pflanze austrocknen, wenn sie an einen sonnigen Platz steht. Durch das Sonnenlicht verdunstet das Wasser in der Pflanze schneller. Der Lavendel kann aber nicht so schnell das Wasser wieder aus der Erde aufnehmen. Somit sollte der Topf zumindest im Halbschatten, aber nicht in der Sonne stehen. Empfehlenswert ist es, den Topf auf Holz, Styropor oder auf eine Isoliermatte zu stellen, sodass der Lavendel vor Bodenfrost geschützt wird.

Möchte man den Topf im Winter ins Haus holen, sollte er einen Platz erhalten, der frostfrei und unbeheizt ist. Dafür bieten sich beispielsweise die Garage oder der Keller an.

Probleme / Schädlinge / Krankheiten

Der Anteil an ätherischen Ölen ist im Lavendel sehr hoch. Deshalb wird die Pflanze von Schädlingen gemieden. Der Befall von Pilzen ist nur bei geschwächten Pflanzen vorhanden. Lavendel wird geschwächt und krank, wenn die Pflanze zu viel gegossen wird oder sogar Staunässe entstanden ist. Dann kommt es zur Wurzelfäule. Faulen die Wurzeln, bekommen die Pflanzenteile, die oberirdisch zu sehen sind, nicht mehr genügend Wasser. Die Pflanze vertrocknet und eine solche kranke Pflanze wird dann häufig von Pilzen befallen. Braune und später schwarze Flecken sind ein Zeichen von Pilzbefall – die Pflanze stirbt davon.

 Manchmal kann Lavendel noch gerettet werden, wenn die Wurzeln faulen. Die Pflanze muss komplett mit Wurzelballen ausgegraben werden. Die faulen Wurzeln werden schräg abgeschnitten. Anschließend wird der Lavendel wieder in die Erde gepflanzt, jedoch sollte ein neuer Standort mit trockenem Boden gewählt werden. Die Pflanze wird nun ganz leicht gewässert.

Übrigens kann aus den Blüten des Lavendels ein Mittel gegen Blattläuse oder andere Schädlinge hergestellt werden. Dazu werden eine Handvoll Blüten mit aufgekochtem Wasser übergossen und einige Stunden ziehen gelassen. Danach können mit dem Sud andere Pflanzen besprüht werden, die von Schädlingen befallen wurden.

Hier können Sie Schadbilder und Symptome an ihrer Pflanze bestimmen und Gegenmaßnahmen ergreifen.

Der richtige Schnitt von Lavendel

Lavendel ist ein Lippenblütler und hat somit die Eigenschaft zu verholzen. Deshalb sollte die Pflanze im Frühling und im Sommer einen Schnitt erhalten. Der Lavendel wird im Frühjahr zu zwei Dritteln zurückgeschnitten und im Sommer schneidet man ihn nochmal etwa zur Hälfte ab.

Die besten Zeiten für den Rückschnitt sind Anfang April und Anfang August. Dabei sollte der Strauch gleichmäßig geschnitten werden.

Ernte des Lavendels

Der Schnitt des Lavendels ist gleichzeitig die Ernte. Die erste Ernte im Jahr findet somit im Frühling statt, wenn der Lavendel blüht. Die Blüten können übrigens getrocknet und frisch für die Zubereitung verschiedener Speisen verwendet werden.

Konservieren des Lavendels

Zum Konservieren wird Lavendel am besten getrocknet. Ebenso lässt sich Lavendelöl und Lavendelessig für die Verwendung in der Küche herstellen.

Lavendel trocknen

Nach dem Schnitt (der Ernte) werden die Zweige gebündelt und kopfüber aufgehängt. Lavendel sollte zum Trocknen an einen trockenen, dunklen und warmen Ort hängen.

Lavendel einlegen

Möchte man Lavendel in Öl oder Essig einlegen, füllt man die frisch abgeschnittenen Zweige in eine Flasche und füllt die Flasche mit Öl oder Essig auf. Die Flasche wird nun für etwa drei Wochen dunkel gelagert. Anschließend können Essig und Öl in der Küche verwendet werden, zum Beispiel zum Verfeinern von Salaten.

Lavendel Verwendung in der Küche

In der Küche lassen sich die Blüten und die Blätter verwenden. Man sollte möglichst noch junge Blüten und Blätter nutzen. Der Geschmack ist dem des Rosmarins ähnlich, wobei getrockneter Lavendel intensiver schmeckt als frischer Lavendel. Wer bisher Lavendel noch nicht zum Würzen und Verfeinern von Speisen genutzt hat, kann zunächst Rosmarin durch Lavendel ersetzen. Das heißt: Für die Gerichte, die man normalerweise mit Rosmarin würzen würde, verwendet man nun Lavendel.

In der Küche Frankreichs, Italiens und Englands werden süße und herzhafte Gerichte mit Lavendel verfeinert. Mit frischen oder getrockneten Blüten können unter anderem Salate und herzhafte Speisen gewürzt werden. Salz und Zucker können mit Lavendelblüten aromatisiert werden.

Dazu mischt man einfach ein paar Blüten unter das Salz oder den Zucker und füllt dies in ein verschraubbares Gefäß. Der Lavendelgeschmack geht auf Zucker oder Salz über und nach rund zwei Wochen siebt man die Blüten aus.

Zum Würzen sollte Lavendel sparsam eingesetzt werden. Nimmt man zu viel davon, schmecken die Speisen eher bitter oder seifig. Das Aroma ist zudem von Sorte zu Sorte unterschiedlich stark. So wird beispielsweise für Süßspeisen eher der Wolllavendel genutzt. Leicht süß und mild schmeckt der Echte Lavendel. Beim Schopflavendel sollte man vorsichtig sein und nur eine geringe Menge zum Würzen nutzen, denn diese Sorte schmeckt oft seifig, da der Saponinen-Anteil sehr hoch ist.

Lavendel Tee

Lavendel-Tee hilft vor allem bei Einschlafproblemen, Stress und innerer Unruhe.

Für eine Tasse Tee wird ungefähr eine Handvoll getrockneter Blüten mit kochendem Wasser übergossen. Nun lässt man den Lavendeltee rund fünfzehn Minuten ziehen, bevor er abgeseiht wird.

Der Tee wird abends vor dem Zubettgehen getrunken.

Der Lavendel-Tee lindert zudem Kopfschmerzen, Migräne, Verdauungsbeschwerden, Verstopfung und Blähungen.

Hinweis: Bei Lavendel-Tee kommt es auf die Dosierung an. Der Tee sollte weder langfristig noch in hohen Dosen getrunken werden, da bei Überdosierung die Schleimhäute im Magen-Darm-Bereich gereizt werden können. Lavendel-Tee sollte nicht bei stärkeren Magen- und Darmerkrankungen getrunken werden. Schwangere und stillende Frauen sollten lieber auf Lavendel-Tee verzichten.

Lavendel Verwendung als Heilkraut

Als Heilkraut wird vor allem der Echte Lavendel genutzt, der 2008 Heilpflanze des Jahres wurde. Hauptsächlich wird der Lavendel gegen Schlafprobleme, Ängste oder innere Unruhe eingesetzt. Weiterhin hilft er bei Kreislaufstörungen und nervösen Magen- und Darmbeschwerden.

In der Heilmedizin wird Lavendel als Tee, Öl und Badezusatz genutzt. So wirkt Lavendelöl beruhigend, entblähend, krampflösend und gallentreibend. Äußerlich angewendet fördert es die Durchblutung. Das Öl kann man beispielsweise auf ein Zuckerstück träufeln, um Nerven oder Magen-Darmbereich zu beruhigen.

Hinweis: Bei dem im Handel erhältlichen Lavendelöl muss die Dosierungsanleitung beachtet werden!

Für die äußere Anwendung bei Gicht oder Rheuma kann ein Kräuter-Essig aus Lavendelblüten hergestellt werden. Dazu setzt man zehn Gramm Weingeist mit achtzig Milliliter Weinessig und zehn Gramm Lavendelblüten an. Nach rund fünf Tagen werden die Blüten herausgefiltert. Nun können die Gliedmaßen mit diesem Essig eingerieben werden.

Als Badezusatz übergießt man zunächst etwa hundert Gramm getrocknete oder frische Lavendelblüten mit heißem Wasser (zirka zwei Liter). Nun lässt man den Sud einige Minuten ziehen. Danach werden die Blüten herausgefiltert und der Sud ins Badewasser gegeben. Da dieses Bad beruhigend wirkt und den Schlaf fördert, sollte ein Lavendelbad abends genossen werden.

Lesen Sie hier: Lavendel als Heilpflanze

Rezepte mit Lavendel als Heilpflanze finden Sie hier:

Asthma, Atemnot, Atemprobleme, Bäder, Bronchitis, Husten, Insekten, Kopfflechte, Kopfläuse, Läuse, Lunge, Nervosität, Reizhusten, Rheumatismus, Schürfwunden, Schweißfüße, Transpiration, Verletzungen, Wunde