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Blechnum / RippenfarnKulturanleitung Blechnum / Rippenfarn:
Licht: Die Farne der Gattung Blechnum mögen gerne einen etwas helleren Standort mit ein wenig morgendlicher Sonneneinstrahlung.
Gießen: Heranwachsende Farne werden reichlich gegossen. Der Ballen muss permanent feucht sein. Nach dem Gießen sollte überschüssiges Wasser aus den Untersetzern entfernt werden, Staunässe ist auf jeden Fall zu vermeiden. Falls die Temperaturen unter 13 °C sinken, gießt man die Farne nur noch mäßig und lässt die oberste Erdschicht des Topfballens zwischen den einzelnen Wassergaben leicht antrocknen.
Temperatur: Die Rippenfarne kultiviert man am besten in warmen Räumen mit Temperaturen bis maximal 24 °C. Obwohl die Farne vorübergehend auch trockene Luft vertragen, sollte man während der Hauptwachstumszeit vom Frühjahr bis zum Herbst für eine möglichst hohe Luftfeuchtigkeit sorgen.
In dieser Wachstumsphase kann man die Farne in wassergefüllte Schalen auf Kieselsteine stellen. Während der Ruhezeit im Winter sind tiefere Temperaturen um die 15 °C ideal. Temperaturen unter 10 °C sind bei diesen Farnen jedoch zu vermeiden. Generell gilt, je niedriger die Temperatur ist, umso trockener sollte das Substrat der Farne gehalten werden.
Vermehrung: Rippenfarne. Blechnum brasiliense und Blechnum gibbum werden meist aus Sporen herangezogen. Diese Art der Vermehrung ist schwierig und langwierig. Besser sollte man sich im Handel nach jungen Farnen umsehen. Gelegentlich bilden die Farne dieser beiden Arten jedoch auch Basaltriebe. Diese kann man von der Mutterpflanze abtrennen und in Pflanzgefäße einsetzten. Die jungen Farne werden wie ausgewachsenen Exemplare kultiviert.
Bei Blechnum occidentale kann man das unterirdisch wachsende Rhizom zur Vermehrung mit einem scharfen Messer teilen und die Teilstücke einzeln einpflanzen.
Erdmischung: Für diese Farne verwendet man herkömmliche Blumen- oder Einheitserde. Alternativ benutzt man ein Gemisch aus gleichen Teilen Kompost- und Lauberde. Die Farne werden nur in größere Pflanzgefäße umgetopft, wenn die Wurzeln an der Erdoberfläche sichtbar werden. Da die Farne etwas saure Böden bevorzugen, mischt man der Erde etwa 1/3 Torf bei.
Dünger: In der Hauptwachstumszeit vom Frühjahr bis zum Herbst düngt man die Farne der Gattung Blechnum nur ein- bis zweimal mit Flüssigdünger in geringer Konzentration. Nach dem Düngen hält man die Erde einige Tage gleichmäßig feucht, um Schäden durch den Dünger zu vermeiden.
Krankheiten & Pflanzenschädlinge: Farne neigen zum Befall mit Blattälchen. Hin und wieder sollte man die Pflanzen sorgfältig auf einen Befall mit diesen Nematoden / Fadenwürmern kontrollieren.
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Informieren Sie sich hier über die Grundlagen der Farnpflanzen 1: Licht und Temperatur für Farnpflanzen 2: Gießen und Luftfeuchtigkeit 3: Farne richtig düngen 4: Erde und umtopfen der Farne 5: Farnpflanzen erfolgreich vermehren
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