Mais - als Heilpflanze verwenden

Name: Zea mays L.
Pflanzennamen im Volksmund: Kukuruz
Pflanzenfamilie: Süßgräser (Poaceae)
Verwendung: Innerlich
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Albuminurie, Diabetes, Fettleibigkeit, Gicht, Handpflege, Niere, Nierenentzündung, Nierensteine, Ödem, Rheumatismus, Steinerkrankungen

Steckbrief / Beschreibung

Bisher ist es den Wissenschaftlern und Historikern nicht gelungen, die ursprüngliche Heimat des Mais festzustellen. Vermutlich stammt der Mais aus Mittelamerika, eventuell verbreitete sich die Pflanze von Mexiko aus. Bei Ausgrabungen in Neumexiko wurden immerhin 7500 Jahre alte Maiskörner gefunden, so dass als sicher gilt, dass die Indianer im südwestlichen Teil Nordamerikas Mais schon vor Jahrtausenden gekannt oder sogar kultiviert haben. Für die Indianer war das Maiskorn so wichtig, wie für uns Europäer das Weizenkorn.

Seit geraumer Zeit wird der Mais auf der ganzen Welt angebaut, in Europa hauptsächlich als Futtermittel für die Tierzucht. Junger amerikanischer Süßmais ist ebenso saftigschmackhaft und mild wie frische Erbsen. Wie auch der Weizen ist der Mais kräftigend und nahrhaft. Insgesamt kann die Wirkung des Mais auf den Organismus nicht gleichberechtigt neben die des Weizens gestellt werden, da Mais die Schilddrüsenaktivität verlangsamt und mäßigend auf den Stoffwechsel einwirkt. Maismehl findet Anwendung in der Herstellung von Diätnahrungsmitteln. Maiskeime enthalten ein gesundes, cholesterinsenkendes Öl. Die stehengebliebenen Griffel der Maisblüten, die wie Barthaare den Maiskolben schmücken, wirken wassertreibend und erweichend. Sie enthalten Salicylsäure und Vitamin K, wirken schmerzstillend und entzündungshemmend.

Standort / Hier findet man Mais

Der Mais wird kultiviert.

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Mais

blutstillend, blutzuckersenkend, cholesterinsenkend, entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, schmerzstillend

Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze

Der Mais wird in der Pflanzenheilkunde innerlich angewendet. Anwendungen mit dem Mais in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Albuminurie, Diabetes, Fettleibigkeit, Gicht, Handpflege, Niere, Nierenentzündung, Nierensteine, Ödem, Rheumatismus, Steinerkrankungen

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Bilder des Mais

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