Rettich - als Heilpflanze verwenden

Name: Raphanus sativus L.
Pflanzennamen im Volksmund: Gartenrettich
Pflanzenfamilie: Kreuzblütengewächse (Brassicaceae)
Verwendung: Innerlich und Äußerlich
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Akne, Arthritis, Bronchitis, Gallenblase, Husten, Kalkmangel, Leber, Mineralsalzmangel

Steckbrief / Beschreibung

Die bekannten Rettichsorten, wie Schwarzrettich, Monatsrettich und Radieschen, sind Kulturformen der Art Raphanus sativus. Die Rettichsorten unterscheiden sich vorwiegend durch Größe und Farbe ihrer Wurzeln. Bereits die Ägypter haben Rettiche aus Arten gezüchtet, die ursprünglich aus Vorderasien stammten. Römische und griechische Ärzte verordneten den Rettich gegen Hustenreiz. Während des Mittelalters geriet der Rettich in Vergessenheit, erst die Kräuterbücher der Renaissance berichten wieder über die medizinischen Eigenschaften der unterschiedlichen Rettichsorten. Rettiche regen vor allem die Gallentätigkeit an. Schwarzrettich weist mehr aktive Substanzen auf alle anderen kultivierten Rettichsorten. Rettich ist eine Heilpflanze im eigentlichen Sinne, die Rettiche sind jedoch arm an Nährwert und nicht besonders gut verdaulich. Frischer Rettichsaft eignet sich gut als Kur für Leberkranke.

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Rettich

appetitanregend, hustenbekämpfend wundreinigend, gegen Skorbut, tonisch

Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze

Der Rettich wird in der Pflanzenheilkunde innerlich und äußerlich angewendet. Anwendungen mit dem Rettich in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Akne, Arthritis, Bronchitis, Gallenblase, Husten, Kalkmangel, Leber, Mineralsalzmangel

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Bilder des Rettichs

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Rettichblüte

Blüten des Rettichs

Foto: Rasbak
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