Silberweide - als Heilpflanze verwenden

Silberweide

Silberweide

Name: Salix alba L.
Pflanzennamen im Volksmund: Trauerweide
Pflanzenfamilie: Weidengewächse (Salicaceae)
Wuchshöhe:  bis 30 m hoher Baum oder Strauch
Verwendung: Innerlich und Äußerlich
Die pharmazeutische Industrie verwendet Inhaltsstoffe dieser Pflanze
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Bäder, Erkältung, fettende Haut, Fettleibigkeit, Fußpflege, Grippe, Hautrötung, Nervosität, Rheumatismus, Schmerz

Steckbrief / Beschreibung

Die Gattung Salix ist mit den etwa 300 bekannten Arten vor allem in den nördlich-gemäßigten und arktischen Regionen verbreitet. Besonders in diesen kalten Klimazonen wachsen einige der Weidenarten flach kriechend auf dem Boden, um so der arktischen Kälte und dem rauhen Klima zu trotzen. Eine der größten bei uns wildwachsenden Weiden ist die Silberweide, die man schon von weitem an ihren silbrig schimmernden Blättern erkennen kann. Noch vertrauter als die Silberweide ist uns eine kultivierte Art mit lang herabhängenden Zweigen, nämlich die Trauerweide.

Die Heilkundigen der Antike schätzten die Silberweide sehr. Mattioli erwähnte im 16. Jahrhundert die Wirksamkeit der Weidenblätter gegen Schlaflosigkeit. Ab dem 17. Jahrhundert wurde die Weidenrinde nachweislich auch als fiebersenkendes Mittel verwendet. Heute weiß man, dass dieser fiebersenkende Effekt auf den hohen Salicingehalt der Weidenrinde zurückzuführen ist. Das in der Silberweide enthaltene Salicin wird im Körper in Salicylsäure umgewandelt wird. Dieser vielseitig wirkende, medizinisch sehr nützliche Wirkstoff wird weltweit als Medikament, unter anderem unter dem Namen Aspirin, verwendet.

Die zweihäusige Silberweide ist ein Strauch oder bis 30 m hoch wachsender Baum. Die Rinde der Silberweiden wird im Alter längs rissig. Die Zweige sind biegsam, junge Triebe sind seidenhaarig. Die kurz gestielten Blätter sind lanzettlich geformt und 5 bis 6mal länger als breit. Der Blattrand ist fein gesägt, die Unterseiten der Weidenblätter sind dicht seidenhaarig. Die Blütezeit der Silberweiden erstreckt sich von April bis in den Mai. Die gelben oder grünlichen Blüten sind klein, reduziert und unscheinbar. 

Standort / Hier findet man Silberweiden

Die Silberweide wächst fast im gesamten europäischen Raum. Die Pflanze bevorzugt Ufer, Uferböschungen und Auwälder. Man findet die Silberweiden bis in Höhenlagen von 1800 m.

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Silberweide

adstringierend, antirheumatisch, betäubend, blutstillend, fiebersenkend, krampflösend, sedativ (beruhigend), tonisch

Verwendete Pflanzenteile

In der Naturheilkunde benutzt man von den Silberweiden die Rinde, die Blätter und die Kätzchen.

Inhaltsstoffe der Silberweide

Wichtige Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind: Salicin, Gerbstoffe, Mineralsalze

Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze

Die Silberweide wird in der Pflanzenheilkunde innerlich und äußerlich angewendet. Anwendungen mit den Silberweiden in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Bäder, Erkältung, fettende Haut, Fettleibigkeit, Fußpflege, Grippe, Hautrötung, Nervosität, Rheumatismus, Schmerz

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Bilder der Silberweiden

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Silberweide, Blätter

Blätter der Silberweide

Foto: MPF
Bestimmte Rechte vorbehalten

Silberweide, Blüten

Blüten der Silberweide

Foto: Willow
Bestimmte Rechte vorbehalten

Silberweiden

Silberweiden

Foto: Willow
Bestimmte Rechte vorbehalten

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