Cereus / Säulenkaktus - Kulturanleitung & Pflege

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deutsche Pflanzennamen:
Chili
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Cereus / Säulenkaktus

Die Kakteen aus der Gattung Cereus wachsen mit gerippten Trieben. In der Natur werden diese Kakteen bis zu 10 m hoch. In Wohnungen erreichen diese Kakteen immerhin auch eine stattliche Größe, ihre monumentale Gestalt bildet einen hübschen Kontrast zu anderen Kakteenarten.

Ein Cereus können als schnell wachsende Wüstenkakteen innerhalb von 6 oder 7 Jahren fast 1 m hoch und 20 cm breit werden.

Nach einigen Jahren erfolgreicher Zimmerkultur beginnen die Kakteen im Sommer ihre trichterförmigen, meist etwas süßlich duftenden, bis 35 cm langen Blüten auszubilden. Diese öffnen sich in der Nacht und verblühen am frühen Morgen.

Cereus jamacaru ist ein bläulich grüner, an der Basis einstämmiger Säulenkaktus, der sich in der freien Natur meist zur Spitze hin verzweigt. In Wohnungskultur ist eine Verzweigung aber nur selten zu beobachten.

Cereus jamacaru hat 6 bis 10 kräftig ausgeprägte Rippen, zwischen denen sich tiefe, schmale Einschnitte befinden. Die Areolen dieser Kakteen sind behaart, sitzen auf den Rippen und tragen zahlreiche gelbbraune Dornen, die bei Zimmerpflanzen eine Länge von bis zu 2 cm erreichen können.

Nur ältere und größere Exemplare dieser Gattung bilden bis zu -30 cm lange Blüten aus, deren weiße Blütenhüllblätter grünlich schimmern.

Cereus peruvianus kann man leicht mit dem ähnlichen Cereus jamacaru verwechseln. cereus peruvianus hat allerdings nur fünf bis acht Rippen; eine Areole bildet nur 7 bis 8 bräunlich gefärbte Dornen aus. Die bis zu 15 cm langen Blüten dieser Kakteen sind außen rot und im Innern weißlich gefärbt.

Cereus peruvianus "Monstrosus", auch Felsenkaktus genannt, ist für Kakteenfreunde eine sehr beliebte Art. Statt eines Vegetationspunktes am oberen Ende des Triebes hat Cereus peruvianus "Monstrosus" mehrere Vegetationspunkte, so dass diese Kaktee mit einer sehr unregelmäßigen und knorrigen Gestalt wächst.

Cereus peruvianus "Monstrosus" wächst sehr viel langsamer als die eigentliche Art und ist auch etwas schwerer zu kultivieren. Man achte bei dieser Sorte besonders auf einen guten Wasserabzug in dem Substrat, die Wurzeln dieser Kaktee neigen ansonsten zur Fäulnis und die Kaktee stirbt ab.

Kulturanleitung Cereus / Säulenkaktus:

Licht: Kakteen der Gattung Cereus benötigen als Wüstenkakteen volles Sonnenlicht. Da die Kakteen am Fenster jedoch einseitig in die Richtung der Sonneneinstrahlung wachsen, sollte man Cereus ab und zu drehen.

Wer die Möglichkeit hat, sollte diese Kakteen im Sommer ins Freie stellen, bei frischer Luft und kräftiger Sonne entwickeln diese Kakteen eine schönere Färbung und längere, kräftigere Stacheln.

Gießen: In der Hauptwachstumszeit gießt man die Kakteen mäßig, die Erde muss zwischen den Wassergaben immer leicht abtrocknen. Während der Ruhezeit im Winter gießt man sehr wenig und achtet nur darauf, dass das Substrat der Kakteen nicht vollständig austrocknet.

Temperatur: Vom späten Frühjahr bis zum Herbst gedeihen die Kakteen bei normalen Zimmertemperaturen. Im Winter sollte man einen Cereus an einen kühlen Ort mit Temperaturen um die 10 °C stellen.

Vermehrung:  Cereus kann nur durch Samen vermehrt werden. Obwohl die Samen dieser Kakteen schneller keimen und heranwachsen als bei fast allen anderen Kakteen, benötigt man für die  Vermehrung ausreichend Geduld.

Erdmischung: Man kann zur Kultivierung dieser Kakteen eine Erde auf Kompost- oder Torfbasis verwenden. Für eine gute Dränage gibt man zwei Teilen dieser Erde einen Teil scharfen Sand hinzu.

Umtopfen: Die Kakteen wachsen schnell, deshalb müssen sie etwa einmal im Jahr in einen etwas größeren Topf umgepflanzt werden. Im zeitigen Frühjahr nimmt man die Kaktee aus ihrem Pflanzgefäß heraus und kontrolliert, ob der Ballen bereits gut durchwurzelt ist. Wenn dies der Fall ist, setzt man die Kaktee in einen größeren Topf.

Altes Substrat wir dabei vorsichtig entfernt und der Kaktus wird vorsichtig in frisches Substrat eingesetzt. Man achte darauf, die Wurzeln der Kaktee vorsichtig zu behandeln und nicht zu zerdrücken oder abzubrechen.

Sollte alte Erde abgelöst werden können, ohne den Wurzelballen zu stören, empfiehlt es sich, den Kaktus in ein frisches Substrat zu pflanzen.

Dünger: Nur während der Hauptwachstumszeit gibt man der Kaktee einen Kakteen- oder normalen Blumendünger. Die Konzentration des Düngers sollte nicht zu hoch sein.

Krankheiten & Pflanzenschädlinge:

Schmierläuse / Wollläuse
Der Befall mit diesen üblen Pflanzenschädlingen wird öfter an Kakteen beobachtet. Das kleine, weiße, an Wattebäusche erinnernde Gespinnst der Schmierläuse ist gut auf den Blättern der befallenen Pflanzen zu erkennen.
> Schmierläuse bekämpfen / Symptome erkennen

Spinnmilben
Trockene, warme Heizungsluft bietet im Winter ein ideales Klima für Spinnmilben. Die Spinnweben sind besonders gut an den Blattachseln und gebuchteten Blatträndern zu erkennen.
> Spinnmilben erkennen und bekämpfen

Hier geht es weiter:

Ceropegia

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Chamaecereus