Gartenlexikon A bis Z

Krokus

Den Krokus kennt man auch als Gartenkrokus oder Frühlingskrokus (Crocus neapolitanus). Diese Krokusart ist als Wildblume von den Alpenwiesen bekannt, auf denen er zur Schneeschmelze stellenweise in großer Zahl erscheint.

Krokus im Rasen

Für den Garten werden nicht mehr die Stammart des Krokus kultiviert, sondern großblumige Sorten. Man pflanzt Krokus häufig in den Rasen. Im 1. Blütejahr ist dies auch erfolgreich. Der Krokus erscheint ohne Ausfälle. Nach der Blüte müssen jedoch die Blätter so lange stehenbleiben, bis sie von selbst trocken werden, die Pflanze muss einziehen. Solange darf also der Rasen an den Stellen nicht gemäht werden, sonst können die Krokuszwiebeln nicht genug Nährstoffe für das kommende Jahr speichern.

Krokus in Staudenbeeten

Da dies nicht konsequent durchgehalten wird, kümmern die Bestände schnell und sind nach wenigen Jahren weitgehend verschwunden. Darum pflanzt man Krokusse besser auf Staudenbeete, in denen sie blühen, ehe die Stauden ihnen das Licht fortnehmen. Wegen der notwendigen Bodenbearbeitung muss man die Stellen, an denen Krokus wächst, durch Etiketten oder Hölzchen markieren, denn die Krokuspflanzen sind vom Sommer an nicht mehr zu sehen, weil die Blätter vergehen ( einziehen).