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Gartenlexikon | «kompostierbares Material»
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Gartenlexikon K - kompostierbares Material

Kompostierbares Material nennt man die Garten- und HaushaltsabfäIle, die zum Kompostieren geeignet sind.

Kompostierbares Material muss durch die Bodenorganismen zersetzbar (mineralisierbar) sein, beim Kompostieren bildet sich der Humus. Alle organischen GartenabfäIle wie Rasenschnitt, Laub und Unkraut können dem Kompost zugeführt werden. Bei schwer verrottbaren Teilen wie dem Baum- und Heckenschnitt ist es notwendig, sie vorher mit dem Häcksler zu  zerkleinern.

Unkraut vor der Blüte kompostieren
Auch Unkraut lässt sich gut kompostieren. Man soll es möglichst jäten, ehe es blüht oder Samen bildet. Aus den Blüten reifen meist noch Samen heran. Unkrautsamen behalten ihre Keimfähigkeit auch nach dem Verrotten der übrigen Pflanzenteile. Man braucht aber auch nicht kleinlich zu sein. Wenn man den richtigen Zeitpunkt zum Jäten verpasst hat, ist sowieso schon viel Unkrautsamen in den Boden gelangt.

Kompostierbares Material aus der Küche
Aus der Küche eignen sich alle grünen Pflanzenteile, die nicht verwertet werden konnten. Mit Resten von Früchten sollte man sehr zurückhaltend sein. Orangenschalen oder Zitronenschalen verrotten z. B. sehr schlecht. Speisereste gehören nicht auf den Kompost Sie verrotten zwar, locken aber Ungeziefer an, das man dann mühsam vertreiben müsste.

Eierschalen werden vielfach des Kalks wegen auf den Kompost gegeben. Sie verrotten jedoch nicht, und ihr Nutzen ist gering. Da die Eierschalen selbst in gesiebtem Kompost noch unschön aussehen, verzichtet man besser darauf und deckt den Kalkbedarf durch gemahlenen Kalkdünger.