CBD Öl für Hunde

CBD ÖL

CBD oder Cannabidiol ist ein natürliches Phytocannabinoid, eine chemische Verbindung, die in der Cannabispflanze vorkommt. Im Gegensatz zu Tetrahydrocannabinol (THC), dem vielleicht bekantesten Cannabinoid, ist CBD nicht psychoaktiv, CBD-Öl selbst enthält kein THC, was bedeutet, dass es kein "Hoch" erzeugt. Während die meisten von uns bei Cannabis an Marihuana denken, wird CBD-Öl aus Hanf gewonnen.

Hanf ist eine Cannabis-Sorte, die eine viel geringere Konzentration an Tetrahydrocannabinol (THC) enthält, dem psychoaktiven Element von Cannabis.

CBD interagiert mit dem Endocannabinoidsystem (ECS), das in allen Säugetieren vorkommt und zur Regulierung von Funktionen wie Schlaf, Gedächtnis und Immunabwehr beiträgt.

Untersuchungen an Menschen haben gezeigt, dass CBD unter anderem bei der Behandlung von Epilepsie, Angstzuständen, Reizdarmkrankheiten (IBD) und chronischen Schmerzen positiv wirksam sein kann.

CBD ist nicht rezeptpflichtig, solange der THC-Gehalt 0,2% nicht übersteigt.

Hunde verfügen wie Menschen ein Endocannabinoidsystem, mit dem sie von CBD-Öl profitieren können. Dieses System ermöglicht es den Wirkstoffen viele Symptome zu lindern.

CBD-Tropfen für Hunde können verschiedene Zustände, unter denen ein Hund gelegentlich oder chronisch leidet, positiv beeinflussen:

  • Allergien, Haut- und Fellprobleme und verbesserte Wundheilung
  • Unterstützung des Stoffwechsels und Verdauungstrakts
  • Stärkung des Immunsystems
  • Linderung von chronischen Schmerzen
  • Unterstützung bei einer Epilepsie (Krampfanfälle können zum Teil um bis zu 75 Prozent verringert werden oder halten kürzer an)
  • Beschwerden des Bewegungsapparats oder Gelenkproblemen wie bei Arthrose oder Arthritis
  • Unterstützung bei Entzündungen
  • Linderung von Alterserscheinungen und Altersschwäche
  • Verbesserung der Ausdauer, Vitalität und Appetitlosigkeit
  • CBD soll sogar bei der Bekämpfung von Krebszellen hilfreich sein

Eine in Amerika durchgeführte Umfrage unter 2.131 Tierärzten ergab, dass 63 Prozent angaben, mindestens einmal im Monat nach CBD-Öl für Haustiere gefragt zu werden.

Nach einigen wissenschaftlichen Studien kann CBD-Öl zur Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten verwendet werden, an denen ein Hund möglicherweise leidet.

So empfehlen bereits einige Tierärzte CBD-Öl für Hunde, auch wenn die veterinärmedizinische Forschung zu dieser neuen Behandlung noch in den Kinderschuhen steckt.  Die möglichen positiven Wirkungen sind bisher noch zu wenig erforscht, um eine Garantie aussprechen zu können.

Mittlerweile gibt es jedoch viele Hundebesitzer, die auf die Behandlung mit CBD-Öl bei ihrem Liebling schwören. Die Erfahrungsberichte dieser Hundehalter bestätigen die Annahmen über die positive Wirkungsweise von CBD.

Man kann CBD-Öl zusammen mit oder als Ersatz für traditionellere Heilmittel verwenden.

Bestimmte traditionelle Arzneimittel können negative Auswirkungen auf Nieren und Leber haben. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Tierhalter für CBD-Öl, was eine sicherere Option ist.

CBD-basierte Produkte können, auch in Verbindung mit anderen Therapien, zur Verbesserung der Lebensqualität Ihres Hundes beitragen.

Wie lange dauert es, bis eine Wirkung eintritt?

Bei Angstzuständen können Änderungen bereits nach 5 bis 30 Minuten feststellbar sein. Wenn CBD-Öl bei chronischen Schmerzen, Arthritis oder Entzündungsproblemen angewendet wird, kann es einige Wochen dauern, bis sichtbare Ergebnisse erzielt werden. Der Zeitraum kann auch je nach Marke und Dosierungsmenge variieren.

CBD ÖL

Jeder Hund reagiert anders. Beginnen Sie dann mit einer kleinen Dosis und überwachen Sie Ihr Haustier sorgfältig auf positive oder negative Auswirkungen. Gute Hersteller geben eine Anwendungsempfehlung für Hunde (siehe: Fitono Dog), denn die Öle unterscheiden sich in der Konzentration des CBD-Gehalts. Für Hunde und Katzen liegt dieser zwischen 2 – 10%.

Hier sind einige Tipps von Tierärzten, die Erfahrung mit CBD für Haustiere haben:

  • Da wie bei jedem Medikament ein theoretisches Risiko für Arzneimittelwechselwirkungen besteht, sollten Sie zuerst Ihren Tierarzt konsultieren, bevor Sie Ihren Hund mit CBD behandeln.
  • Beginnen Sie mit einer sehr niedrigen Dosierung und erhöhen Sie diese bei Bedarf langsam. Die Überwachung der Reaktion Ihres Hundes auf CBD ist von entscheidender Bedeutung.
  • Berücksichtigen Sie das Gewicht, die Größe und das Aktivitätsniveau Ihres Hundes. 
  • Berücksichtigen Sie die anderen Gesundheitszustände Ihres Hundes, die seine Fähigkeit beeinträchtigen können, auf CBD zu reagieren oder dieses zu metabolisieren, z. B. Leber- oder Nierenprobleme.

Mögliche Risiken von CBD für Hunde

Laut einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation von 2017 scheint CBD in seinem reinen Zustand sicher und von Tieren gut verträglich zu sein. In beiden nachfolgenden Hundestudien von 2018, die oben erwähnt wurden, wurde jedoch ein Anstieg des Leberenzyms alkalische Phosphatase (ALP) während der CBD-Behandlung festgestellt. 

Es gibt Einzelberichte darüber, dass Hunde etwas schläfrig oder ruhig werden, wenn sie extrem hohe CBD-Dosen erhalten, aber diese Effekte scheinen mit der Zeit nachzulassen.

CBD scheint, wenn es einem Hund verabreicht wird, keine Wechselwirkungen mit anderen, z.B. entzündungshemmenden Medikamenten zu haben.