CBD Blüten: Alles rund um das neue Trend-Produkt

CBD Öl ist mittlerweile in aller Munde – metaphorisch wie wörtlich gesprochen. Jeder kennt das Öl, das aus der Hanfpflanze gewonnen wird, aber keine psychoaktive Wirkung hat. Ihm werden zahlreiche gute Eigenschaften nachgesagt und es ist, im Gegensatz zu Produkten mit THC, in vielen europäischen Ländern legal erhältlich. Doch nun klopft bereits ein neues Trend-Produkt in der Gesundheitsbranche an: CBD Blüten sind auf dem Siegeszug. Doch was sind diese Blüten eigentlich?

CBD Gras

CBD Blüten werden aus der Hanfpflanze
gewonnen, enthalten aber so gut wie kein
berauschendes THC.
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Worum handelt es sich bei CBD Blüten?

CBD Blüten sind, wie der Name bereits vermuten lässt, die Blüten der Pflanze, aus der auch CBD Öl gewonnen wird. Sie stammen von den Nutzhanfpflanzen, aus denen zahlreiche Produkte hergestellt werden. Im Gegensatz zu Haschisch enthalten CBD Blüten keinerlei THC – oder nur in so geringem Maße, dass sie nicht psychoaktiv wirken können. Das heißt, dass die berauschende Wirkung des Hanfes ausbleibt. Stattdessen ist in CBD Blüten das namensgebende Cannabidiol enthalten. Bei Hanfpflanzen gilt: Je mehr Cannabidiol in der Pflanze enthalten ist, desto weniger THC kommt vor.

Es gibt CBD Blüten in ganz unterschiedlichen Varianten. Sie enthalten unterschiedlich viel Cannabidiol und verfügen darüber hinaus über unterschiedliche Aromen. Folgende Sorten sind besonders beliebt:

  • Amnesia (zitrische Noten, saurer Geschmack)
  • Zkittlez (süße Beeren, Traube und Grapefruit)
  • Gorilla Glue (erdig-süße Aromen, gemischt mit Zitrone)
  • Purple Gelato (süß und fruchtig)
  • Super Silver (würzig, süß)

Sind CBD-Blüten legal?

Da CBD Blüten kaum THC enthalten, sind sie in vielen europäischen Ländern legal erhältlich. In Deutschland liegt der Schwellenwert für THC bei 0,2 Prozent. Das heißt, dass CBD Produkte jeder Art nur maximal 0,2 Prozent THC enthalten dürfen. Viele Verkäufer achten darauf, dass ihre CBD Produkte aus in Europa angebautem Nutzhanf stammen, sodass der THC-Gehalt regelmäßig von unabhängiger Stelle überprüft wird. Wenn Verbraucher unsicher sind, können sie in den Shops die Analysezertifikate für das jeweilige Produkt anfordern. Diesem ist zu entnehmen, wie viel THC und wie viel CBD enthalten ist.

CBD Blüte

Die Blüten kommen in getrockneter Form
zum Verbraucher und sollten lichtgeschützt
und luftdicht gelagert werden, um ihr Aroma
möglichst lange zu behalten.
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Der Erwerb von CBD funktioniert in Deutschland am einfachsten in verschiedenen Online Shops. Die CBD Großhandel Preise sind sehr niedrig, sodass Konsumentinnen und Konsumenten hochwertige CBD Blüten zu geringen Preisen kaufen können. Wichtig ist, darauf zu achten, dass es sich um zertifizierte Shops handelt, die nur legale und zertifizierte CBD Blüten anbieten. Dann sind die Verbraucher auf der sicheren Seite, dass sie legale CBD Blüten erhalten.

Wichtig: Anbieter aus Ländern wie Italien oder der Schweiz sollten Verbraucher in Deutschland lieber aus dem Weg gehen. Denn dort und in verschiedenen anderen Ländern gelten andere Schwellenwerte für den THC-Gehalt in den CBD Blüten. Und Konsumenten, die CBD Blüten mit zu hohem THC-Gehalt besitzen, machen sich möglicherweise unwissend strafbar.

CBD Blüten richtig aufbewahren

Die CBD Blüten erreichen den Verbraucher in getrocknetem Zustand. Optisch unterscheiden sie sich deshalb kaum von berauschendem Haschisch. Wenn die Blüten korrekt getrocknet und gelagert werden, sind sie mehrere Monate bis zu einem Jahr haltbar. Dafür ist es wichtig, sie an einem trockenen, dunklen Ort aufzubewahren. Am einfachsten funktioniert das in luftdicht verschlossenen Behältern.

Der Behälter sollte dann weder direktem Sonnenlicht noch großer Hitze oder Feuchtigkeit ausgesetzt sein, damit die CBD Blüten ihre Wirkung und ihr Aroma nicht verlieren. Wird das CBD nicht luftdicht verschlossen aufbewahrt, kann es austrocknen. Bei der Aufbewahrung ist also große Sorgfalt geboten.

Wie lassen sich die Blüten konsumieren?

CBD Gras

Besonders häufig werden CBD Blüten
geraucht. Konsumenten zerkleinern sie und
geben sie, wie Haschisch, in einen Joint.
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Während die Einnahme von CBD Öl sehr einfach und selbsterklärend ist, bedarf es bei CBD Blüten etwas mehr Anleitung. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, CBD Blüten einzunehmen. Sie lassen sich in Keksen verbacken oder als Kapseln oral einnehmen. Genauso können Verbraucher die Blüten als Tee zubereiten. Besonders verbreitet sind die Optionen, CBD Blüten zu rauchen oder zu verdampfen. Hier gilt: Je unverarbeiteter die Blüten sind, desto stärker ist ihre Wirkung auf den menschlichen Organismus.

Beim Rauchen oder Verdampfen werden die CBD Blüten zerkleinert und dann in einen Joint oder einen Verdampfer gegeben. Der große Unterschied besteht darin, dass es beim Verdampfen nicht zu einer Verbrennung kommt, beim Rauchen schon. In jedem Fall inhalieren die Konsumenten den mit Hanf angereicherten Dampf und konsumieren so das Cannabidiol.

Die Dosierung von CBD Produkten kann eine schwierige Angelegenheit sein. Denn jeder Konsument ist unterschiedlich und deshalb ist auch die nötige Menge verschieden. Es ist sinnvoll, mit kleineren Dosierungen zu beginnen und sich nach und nach zu steigern. Sobald der gewünschte Effekt erreicht ist, wird die Dosis gehalten und nicht weiter erhöht.

Diese Wirkung haben CBD Blüten

Produkte mit Cannabidiol werden in Deutschland nicht als Medikament verkauft. Stattdessen sind sie frei verkäuflich und als Nahrungsergänzungsmittel deklariert. Dabei werden CBD zahlreiche positive Effekte auf Körper und Psyche von Nutzern nachgesagt. Bislang gibt es allerdings nur wenig Studien, die die Erfahrungsberichte von Anwendern stützen. Folgende Wirkweisen sind beim Konsum von CBD Blüten zu erwarten:

  • angstlösend
  • beruhigend
  • entzündungshemmend
  • schmerzlindernd

Gleichsam kann es, vor allem bei einer Überdosierung, zu Nebenwirkungen kommen. Diese sind meist unerwünscht und reichen von Mundtrockenheit und Kopfschmerzen über Übelkeit bis hin zu Durchfall und Erbrechen. Auch eine Steigerung des Blutdrucks ist möglich. Wechselwirkungen mit blutverdünnenden Medikamenten und Beruhigungsmitteln sind ebenfalls möglich. Hier ist es ratsam, vor der Einnahme von CBD einen Arzt zu konsultieren.

Cannabidiol wirkt auf das körpereigene Endocannabinoid-System. Dieses ist mit CB1- und CB2-Rezeptoren ausgestattet, die sowohl auf selbst produzierte Endocannabinoide als auch auf solche reagieren, die von außen zugeführt werden. Das in CBD Blüten enthaltene Cannabidiol dockt an die Rezeptoren an und entfaltet dann seine Wirkung. Da die Forschung in diesem Bereich noch in den Kinderschuhen steckt, ist noch nicht abschließend geklärt, welche Wirkung das Endocannabinoid-System im Körper hat. Experten gehen heute davon aus, dass es viele Funktionen im zentralen Nervensystem und im Immunsystem übernimmt. Eine spannende Zukunft steht den CBD Produkten daher aller Wahrscheinlichkeit nach noch bevor.

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