Do it yourself Kräuter - so gelingt das Kräuterbeet zu Hause

Kräutergarten

Bild: Der gesunde Kräutergarten für zu
Hause, so einfach gehts
Bildquelle: congerdesign via pixabay.com

Einen eigenen kleinen oder vielleicht sogar auch größeren Kräutergarten zu Hause zu haben, dies wünschen sich mittlerweile viele. Denn die Vorteile liegen natürlich ganz klar auf der Hand. Man hat immer frische und unbehandelte Kräuter zum Greifen nah zu Hause.

Vor allem für Hobbyköche, die gerne in den eigenen vier Wänden frisch kochen, ist ein eigen gezogener Kräutergarten ein Muss. Schließlich geben Kräuter der Mahlzeit immer noch das gewisse Etwas.

Die meisten scheuen sich davor, einen Kräutergarten anzubauen, da davon ausgegangen ist, dass dafür ein besonders grüner Daumen von Nöten ist. Dem ist aber gar nicht so.

Den richtigen Platz für die Kräuter auswählen

Bevor Kräuter in Liköre verwandeln werden können, muss zunächst einmal ein Kräutergarten angelegt werden. Wie dieser aussieht, hängt von dem Bedarf und dem Platzangebot ab.

Kräutergarten in der Küche

Nicht jeder hat das Glück über eine Terrasse oder einen Balkon zu verfügen. Dies ist aber kein Problem, denn auch im Haus kann der kleine Kräutergarten angelegt werden. Der optimale Platz dafür ist eine Fensterbank, am Besten noch die in der Küche, so ist der Weg zu den frischen Feinheiten besonders kurz.

Hier kommt es dann darauf an, ob es sich um Kräuter handelt, die viel Sonne brauchen, wie zum Beispiel Basilikum oder Oregano, oder ob die Kräuter eher ein wenig mehr Schatten benötigen.

Wer doch über einen Balkon oder Terrasse verfügt, der kann den Platz natürlich perfekt nutzen und direkt größere Kräuterbeete anlegen. Auch eignen sich für den Anbau von Kräutern sogenannte Kräuterspiralen. Sie eignen sich besonders gut für ein rückenschonendes Anpflanzen und Abernten.

Ein weiterer Vorteil ist, dass sie Schädlinge von den Kräutern fernhalten, wie zum Beispiel Schnecken. Die Kräuterspiralen können ganz individuell ausgesucht werden und bieten verschiedene Materialien und Farben an:

  • Glas
  • Holz
  • Baumrinde

Durch die verwendeten Steine einer Kräuterspirale wird das Wachstum der Kräuter positiv beeinflusst. Sie speichern tagsüber die Wärme der Sonne und geben diese in den kühleren Stunden an die Erde ab. So wird immer für ein perfektes Klima für die Kräuter gesorgt. Wer sich für die Kräuterspiralen interessiert, der kann hier mehr erfahren.

Den richtigen Zeitpunkt zum Anpflanzen auswählen

Der optimale Zeitpunkt, um seine Kräuter zu Hause an zu pflanzen, ist um die Mitte März. Mitte Mai sollte dann der Zeitpunkt erreicht sein, an dem man die vorgezüchteten Kräuter in ein Freibeet umpflanzen kann. Auch können die Samen direkt ins Freibeet ab Mitte Mai gesetzt werden. Aber das richtige Umtopfen sollte auch gekonnt sein. Kräuter brauchen einen nicht zu kleinen Topf, damit sie sich richtig entfalten können.

Wenn man die Pflanze von einem kleineren in einen größeren Topf umpflanzen möchte, dann muss die Pflanze mitsamt Wurzeln rausgezogen werden. Die Wurzeln sollten von der Erde befreit werden. Dann wird die Pflanze in den neuen Behälter eingesetzt und mit frischer Erde belegt, bis dass alle Wurzeln völlig verdeckt sind. Jetzt im Anschluss gut wässern.

Zeit der Ernte

Sehnsüchtig wartet man nach der Zeit des Anpflanzens darauf, dass man seine eigenen Kräuter auch wirklich essen kann. Und die Ernte bei Kräutern ist genauso unkompliziert wie das Anpflanzen. Viele Sorten lassen sich sogar ganzjährig abernten.

Pfefferminze, Mentha × piperita

Erkennen kann man den optimalen Zeitpunkt der Ernte daran, dass sich die Blüte kurz vor dem Blühen befindet. Die Kräuter sollten mit einem scharfen Küchenmesser abgeschnitten werden. Von stumpfen Messern sollte Abstand genommen werden, da diese die Struktur der Pflanze beschädigen können.

Den Winter überstehen

Leider kommen wir immer wieder am Ende des Jahres zu dem Punkt, an dem es kälter und dunkler wird. Gerade Kräuter, die sich außerhalb der Wohnung auf dem Balkon oder der Terrasse befinden, müssen hier besonders behandelt werden. Denn Frost vertragen nur die allerwenigsten Pflanzenarten.

Damit der Boden nicht zufriert, kann er mit Fichtenzweigen oder Vlies abgedeckt werden. Sinken die Temperaturen allerdings weit unter den Gefrierpunkt dann hilft dies auch nicht mehr. Dann sollten die Kräuter, wenn nötig umgepflanzt werden und ins Haus oder in die Garage geholt werden.

Hier können sie dann locker bei 6 bis 10 Grad überwintern. Es richtet sich natürlich hier auch immer nach der Kräuterart. Südländische Kräutersorten mögen es überhaupt nicht kalt und sollten auf jeden Fall in die warme Stube geholt werden. Sie überlegen lieber bei Temperaturen um die Zimmertemperatur.

Kräuter anzubauen ist ein richtiges Erlebnis und eignet sich besonders gut, um die Kinder die Welt der Pflanzen näher zu bringen.

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