Die Ruheperiode

zahlreiche Orchideen benötigen, wie viele andere Zimmerpflanzen auch,  im Laufe eines Jahre eine Ruheperiode. Während dieser Zeit verlangsamen sich die biologischen Abläufe im Pflanzenorganismus, die Orchidee wächst nicht weiter und bildet während dieser Zeit auch keine Knospen und Blüten aus.

Während ihrer Ruheperiode muss die Orchidee sparsamer gewässert werden, man sollte das Substrat nur vor dem vollständigen austrocknen bewahren. Auch muss man während der Ruheperiode für niedrigere Temperaturen sorgen, ansonsten ist die Blütenbildung in der nachfolgenden Wachstumsperiode gefährdet.

Während der Ruheperiode nicht Düngen

Bei manchen Orchideen Arten ist tatsächlich eine deutlich niedrigere Temperatur während der Ruhepause notwendig, in den Kulturanleitungen der einzelnen Orchideen sind ungefähre Werte angegeben. Wichtig: Während der Ruheperiode benötigt die Pflanze keine zusätzlichen Nährstoffe. Man darf in dieser Zeit nicht Düngen!

Heruntergefallene Blätter absammeln

Einige Orchideen werfen während der Ruheperiode ihre Blätter ab. Dies ist kein Grund zur Panik. Abgestorbene Blätter bieten einen guten Nährboden für Pilze und Bakterien, deshalb sollte man diese Blätter entfernen. Man darf damit aber auch nicht zu voreilig sein, die Orchidee entledigt sich ihrer Blätter fast von alleine. Man kann durch ein leichtes zupfen nachhelfen, sitzen die Blätter aber noch zu fest, sollte man noch einige Tage warten um die Pflanze nicht zu verletzen.

Phalaenopsis benötigen keine Ruheperiode

Die äußerst beliebte Gattung Phalaenopsis benötigt keine Ruheperiode. Trotzdem wird die Orchidee eventuell ihr Wachstum im lichtarmen Winter etwas verlangsamen. Abhilfe kann man mit einer künstlichen Beleuchtung schaffen, etwa 11 Stunden Lichteinfall sollte die Phalaenopsis schon bekommen.

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