Phalaenopsis / Orchideen - Kulturanleitung & Pflege

 
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Phalaenopsis

Phalaenopsis / Orchideen

Die Orchideen der Gattung Phalaenopsis wachsen vorwiegend als einstämmige Epiphyten. Der dicke, aufrecht stehende und, bis zu 12 cm hohe Stamm einer Phalaenopsis bildet breite, fleischige, wechselständig wachsende Blätter, die bei den meisten Phalaenopsis nach unten geneigt sind.

Die Orchideen der Gattung Phalaenopsis bilden am Stamm zwischen den unteren Blättern Luftwurzeln aus. Ähnliche Wurzeln breiten sich auch über das Substrat aus. Den Blattachseln der Orchideen entspringen bis zu 100 cm lange, elegant gebogene Blütenschäfte. An den locker-traubigen oder rispenartigen Schäften der Phalaenopsis bilden sich bis zu 30 schmetterlingsähnliche Blüten in einem Blütenstand.

Die Blüten einer Phalaenopsis können zu jeder Jahreszeit erscheinen und halten sich bis zu drei Wochen. Neben den folgenden Phalaenopsis Arten gibt es zahlreiche Hybriden dieser hübschen Orchideen mit eleganten Blüten, die unter der botanischen Bezeichnung Phalaenopsis-Hybriden zusammenfasst sind

Kulturanleitung Phalaenopsis / Orchideen:

Licht: Man stellt die Phalaenopsis Orchideen während des ganzen Jahres hindurch an einen möglichst hellen, aber nicht vollsonnigen Platz. In den kurzen, lichtarmen Wintertagen sollte man die Phalaenopsis Orchideen durch eine zusätzliche künstliche Beleuchtung zur Bildung von Blütenknospen anregen.

Gießen: Man gießt diese Orchideen mäßig und lässt die oberste Schicht des Substrates zwischen dem Wässern abtrocknen. Am besten wird eine Phalaenopsis am frühen Morgen gegossen, denn diese Orchideen werden leicht von Fäulnis und Pilzkrankheiten befallen. Phalaenopsis bekommt schwarze Flecken, wenn nachts Wassertropfen auf den Blättern bleiben.

Temperatur: Die Temperatur darf der Kultivierung einer Phalaenopsis nicht unter 20 °C fallen. Auch die Luftfeuchtigkeit muss für dies Orchideen hoch sein. Die Phalaenopsis legt keine Ruheperiode ein und wächst das ganze Jahr über.

Vermehrung: Dies Orchideen der Gattung Phalaenopsis neigen dazu, an der Basis der Pflanze oder den Verzweigungen abgeblühter Schäfte, Seitensprosse auszubilden. Wenn die Wurzeln etwa 3 bis 4 cm lang sind, kann man die Sprosse vorsichtig abschneiden und einzeln in kleine Pflanzgefäße mit dem für die Phalaenopsis empfohlenen Substrat setzen.

die Sprösslinge stellt man an einen warmen, hellen,  nicht sonnigen Platz: In den kommenden 5 bis 6 Wochen werden die frisch eingesetzten Phalaenopsis nur sparsam gegossen. Ab der siebten Woche behandelt man sie wie ausgewachsene Phalaenopsis Orchideen.

Erdmischung: Als Substrat für eine Phalaenopsis verwendet man Osmunda-Fasern, Baumrinde oder eine grobe Erde auf Torfbasis. Zur Verbesserung des Wasserabzugs gibt man zunächst eine etwa 4 cm hohe Schicht Tonscherben in das Pflanzgefäß. Die Orchideen der Gattung Phalaenopsis gedeihen sehr gut in Holz- oder Drahtkörben, die man mit Sphagnum auslegt.

Umtopfen: Etwa alle zwei Jahre topft man eine Phalaenopsis außerhalb der Blütezeit um. Man pflanzt die Orchideen in etwas größere Pflanzgefäße oder in nur frisches Substrat in dasselbe Gefäß, falls die maximale Größe der Phalaenopsis bereits erreicht ist.

Die alte Erde wird aus den Wurzeln geschüttelt, und sämtliche abgestorbenen Wurzeln der Orchidee werden abgeschnitten. Nach dem Umtopfen stellt man die Phalaenopsis  3 bis 4 Wochen lang an einen schattigen Platz.

Dünger: Während der Hauptwachstumszeit bekommt die Phalaenopsis regelmäßig einen handelsüblichen Orchideendünger in schwacher Konzentration.

Hinweise: Um die Blütezeit der Phalaenopsis Orchideen zu verlängern, schneidet man die Blütenschäfte bis knapp unter die Stelle zurück, an der sich die erste Blüte entwickelt hat. Neue Blüten treten dann an Seitenzweigen auf, die sich an diesen Stellen ausbilden.

Krankheiten & Pflanzenschädlinge:

Schildläuse
Schildläuse erkennt man bei genauem Hinsehen leicht an den hoch gewölbten, festen Rückenschildern. Da die Schildläuse aufgrund ihrer Färbung jedoch gut getarnt sind, werden sie schnell übersehen. Man sollte seine Pflanzen deshalb regelmäßig und sorgfältig untersuchen.
> Schildläuse bekämpfen / Symptome erkennen

Spinnmilben
Trockene, warme Heizungsluft bietet im Winter ein ideales Klima für Spinnmilben. Die Spinnweben sind besonders gut an den Blattachseln und gebuchteten Blatträndern zu erkennen. Regelmäßiges Einsprühen der Orchideen beugt dem Befall mit Spinnläusen vor.
> Spinnmilben erkennen und bekämpfen

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