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SyngoniumDer Gattung Syngonium sind 15 bekannte tropische Kletterpflanzen zugehörig. Syngonium sieht einigen kletternden Philodendren sehr ähnlich und wird gerne mit diesen Pflanzen verwechselt. Eine weitere Gemeinsamkeit beider Pflanzengattungen liegt darin, dass die Blätter der jungen Pflanzen eine andere Form als die Blätter älterer Exemplare besitzen.
Die Blätter einer jungen Syngonium sind pfeilartig geformt und meist ungeteilt, ausgewachsene Syngonium bilden fußförmige, geteilte Blätter. Bei der Mehrzahl der Syngonium Arten fühlen sich die Blätter ledrig an, sie glänzend und haben einen gekerbten Stiel, der meist ebenso lang ist wie das Blatt. Im Laufe der Zeit bildet eine Syngonium gleichzeitig beide Arten von Blättern und es wachsen allmählich kletternde oder hängende Triebe. Bei der Kultur in Wohnungen kann man die Triebe an Kletterhilfen hochbinden oder man kultiviert die Pflanzen in Blumenampeln und lässt die Triebe herabhängen.
DDie Triebe junger Pflanzen sind schlankwüchsig, fleischig und mit kräftig ausgeprägten Blattknoten, die bis zu 2 m langen Triebe älterer Syngonium werden leicht holzig und verdicken sich auf bis zu 2 cm Durchmesser. Blüten sind in Wohnungskultur nur selten zu erwarten, falls sie sich bilden haben sie die typische Form einer Aronstabblüte.
Syngonium auritum bildet als junge Pflanze dunkelgrün gefärbte, pfeilförmige Blätter, die Blätter einer ausgewachsenen Pflanze sind dreifach oder fünffach geteilt. Die lange, elliptisch geformte Mittelfieder des Blattes wird von einem Paar mittelgroßer, leicht seitwärts abstehender Fiedern flankiert. Am Blattgrund befindet sich ein weiteres Paar kleiner, ohrähnlich geformter, gegenständiger Blattsegmente.
Syngonium podophyllum hat vielfältige, variabel geformte, mittelgrün gefärbte Blätter. Bei jungen Pflanzen ist die Blattform pfeilförmig, ausgewachsene Pflanzen bilden fünffach, siebenfach, neunfach oder auch elffach geteilte Blätter.
Syngonium podophyllum "Emerald Gem" wächst als kompakte Form mit kurzen Blattstielen. Die Blätter sind bei jungen und älteren Exemplaren dunkelgrün gefärbt mit hellgrüner Zeichnung entlang der Blattadern.
Kulturanleitung yngonium
Licht: Eine Syngonium wird ganzjährig an einem hellen Standort ohne direkte Sonnenbestrahlung kultiviert.
Gießen: Während der Wachstumsperiode werden die Syngonium gleichmäßig mit zimmerwarmem Wasser gegossen. Zwischen den einzelnen Wassergaben lässt man die obere Schicht des Substrates antrocknen.
In der lichtarmen Winterzeit legen die Pflanzen eine kurze Ruheperiode ein. Während dieser Zeit schränkt man das Gießen ein und lässt das Substrat bis zur nächsten Wassergabe stärker abtrocknen.
ZZum Wässern einer Syngonium sollte man unbedingt weiches, kalkfreies Wasser verwenden. Die Pflanzen vertragen keine höheren Kalkmengen im Substrat.
Temperatur: Normale Wohnungstemperaturen werden von den Pflanzen gut vertragen. Bei Temperaturen über 18 °C sollte man für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit sorgen, man kann die Pflanzgefäße auf mit Wasser und Steinen gefüllte Unterschalen stellen.
WWährend der wärmeren Sommerperiode sollte man die Syngonium einmal täglich mit zimmerwarmem, kalkfreiem Wasser einnebeln.
Vermehrung: Im späten Frühjahr bis in den frühen Sommer kann man die Syngonium mit 8 bis 10 cm langen Kopfstecklinge vermehren. Man schneidet mehrere Stecklinge direkt unterhalb eines Blattknotens ab, entfernt dann die unteren Blätter und betupft die Schnittstelle mit einem Bewurzelungshormon. Die so vorbereiteten Stecklinge setzt man in ein Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand in einzelne kleine Gefäße mit Wasserabzugsloch.. Über das Pflanzgefäß stülpt man einen Plastikbeutel oder man stellt es in einen beheizten Vermehrungskasten an einen nicht sonnigen aber hellen Platz. Zur Bewurzelung benötigen die Pflanzen eine Temperatur von 18 bis 21 °C, ideal ist eine Temperatur zwischen 22 und 25 °C. Das Substrat wird bis zur Bewurzelung nur schwach gegossen, die Anzuchterde sollte nur leicht feucht sein.
Man wartet bis sich die Stecklinge gut bewurzelt haben, vier bis sechs Wochen sollten ausreichen, danach kann man den Plastikbeutel im Laufe von 2 bis 3 Tagen langsam entfernen und die Stecklinge an die trockenere Umgebungsluft gewöhnen.
Etwa ein halbes Jahr später topft man die Stecklinge in kleinen Gruppen in größere Pflanzgefäße mit dem empfohlenen Substratgemisch. Beim umtopfen achtet man darauf das Anzuchtsubstrat nicht von den Wurzeln zu entfernen, man nimmt die jungen Pflanzen vorsichtig aus den Töpfen und setzt den Tuff zusammen mit dem Steckling in das neue Substratgemisch. und topft den Steckling dann in ein größeres Pflanzgefäß mit normaler Blumenerde um.
Erdmischung: Zur Kultivierung der Syngonium eignet sich am besten ein Gemisch aus gleichen Teilen Torf und grober, gut wasserdurchlässiger Lauberde.
Umtopfen: Sobald das Pflanzgefäß gut durchwurzelt ist, topft man die Syngonium im zeitigen Frühjahr um. Das Wurzelsystem bildet sich nicht stark aus und die Pflanzen wachsen besser in halbhohen, breiten Pflanzgefäßen.
Dünger: Man düngt die Syngonium im Abstand von 14 Tagen mit einem flüssigen Volldünger in normaler Konzentration.
Während der kurzen Ruheperiode verzichtet man vollständig auf die Düngung. Lesen Sie beliebte Hausmittel mit Heilpflanzen |