Taybeere

Taybeere am Strauch

Die Taybeere – oder auch Tayberry genannt – entstand durch die Kreuzung von Brombeere und Himbeere. Sie wächst an Ranken, die stachelig und bis zu vier Meter lang sind. Taybeersträucher ähneln also den Sträuchern der Brombeere. Die Früchte sehen wiederum der Himbeere ähnlich: Taybeeren haben die gleiche Farbe, sind aber länger und walzenförmig. Frisch vom Strauch gepflückt schmeckt die Tayberry sauer. Taybeeren mit Zucker und püriert schmecken hervorragend zu Pudding oder Eis. Zudem lassen sich die Beeren zu Konfitüre oder Gelee verarbeiten.

Pflanzung und Ansprüche

An den Boden stellt die Tayberry kaum Ansprüche, denn sie gedeiht auf nahezu allen Bodenarten. Lediglich bei verdichteten, schweren Boden sollte man von der Pflanzung absehen, denn hierbei kommt es häufig zu Erkrankungen der Wurzel.

Die Taybeere muss vor Frost geschützt werden, denn die Ranken sterben bei Minustemperaturen ab fünfzehn Grad ab. Aufgrund der Frostgefahr findet die Anpflanzung im Frühling statt. Für den Hausgebrauch reichen zwei Sträucher aus, bei denen ein Pflanzabstand von mindestens zwei Metern eingehalten werden sollte.

Die Taybeere lässt sich auch als Obstspalier an die Hauswand setzen oder als Hecke am Gartenrand. Steht die Hecke frei, benötigen die Tayberry-Sträucher ein Spaliergerüst.

Von der Blüte bis zur Ernte

Im Mai ist die Blütezeit der Taybeere. Die Blüten haben eine hellrosa Farbe. Die Beeren wiegen etwa das Doppelte im Vergleich zur Himbeere. Im Juli beginnt die Erntezeit, die etwa drei Wochen lang dauert.

Düngung und Pflege

Im Frühjahr wird der Taybeere Kompost gegeben. Ob weitere Nährstoffe in Form eines organischen Düngers oder eine Blau-Volldüngers notwendig sind, kann durch eine Bodenanalyse in Erfahrung gebracht werden. Bei der Taybeere ist besonders die Versorgung mit Magnesium und Kali wichtig.

Tragende Ranken werden am Spalier angebunden, während man die jungen Triebe am Boden oder am untersten Querdraht entlang wachsen lässt.

Im Frühling werden die abgetragenen, alten Triebe bodennah abgeschnitten und die jungen Ranken, die sich im Vorjahr entwickelt haben, werden am Spalier befestigt.

An der Pflanze sollten über die Sommerzeit maximal sechs Ranken bestehen bleiben. Die Geiztriebe, die sich in den Blattachseln bilden, kürzt man bis auf vier Augen ein.

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