Augenbindehautentzündung – Hausmittel der Naturheilkunde
Die hier aufgeführten Rezepte der Pflanzenheilkunde werden traditionell bei einer Entzündung der Bindehaut angewendet.
Auf dieser Seite finden Sie Rezepte und Hausmittel, die traditionell bei einer Augenbindehautentzündung angewendet werden.
Augentrost: Seine getrockneten, blühenden Sprossspitzen kommen in den Absud für das Augenbad im Abschnitt „Auswaschen / Ausspülen der Augen“. Zum Rezept
Augentrost von Qwert1234, CC BY-SA 4.0
Auswaschen / Ausspülen der Augen
Mit folgenden Anwendungen macht man ein Augenbad. Die Aufgüsse und Absude müssen vor dem Gebrauch sorgfältig filtriert werden. Man stellt die Anwendungen nur für den sofortigen Gebrauch her, sie können nicht aufbewahrt werden. Alle Anwendungen werden lauwarm benutzt.
Tee (Aufguss) aus Gewöhnlichem Frauenmantel
Man gibt 150 g der ganzen, getrockneten Heilpflanze in 1 Liter kochendes Wasser. Die Pflanzen müssen 10 Minuten ziehen.
⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Tee-Aufgüsse sind nicht steril und nicht auf den pH-Wert der Tränenflüssigkeit abgestimmt – sie können Reizungen oder Infektionen des Auges verursachen. Für Anwendungen am Auge werden heute sterile, apothekenübliche Präparate empfohlen.
Sicherheitshinweis für den Frauenmantel »
Absud mit Kornblumen
Man setzt 30 g getrocknete Blüten der Kornblumen in 1 Liter kaltem Wasser auf und bringt dieses zum Kochen. Die Blüten müssen 15 Minuten auf kleiner Flamme gekocht werden.
⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Tee-Aufgüsse sind nicht steril und nicht auf den pH-Wert der Tränenflüssigkeit abgestimmt – sie können Reizungen oder Infektionen des Auges verursachen. Für Anwendungen am Auge werden heute sterile, apothekenübliche Präparate empfohlen.
Sicherheitshinweis für die Kornblume »
Tee (Aufguss) mit Römischer Kamille
Man gibt 150 g getrocknete Blüten der Römischen Kamille in 1 Liter kochendes Wasser. Die Heilkräuter zur Behandlung der Augenbindehautentzündung müssen 1 Stunde ziehen.
⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Tee-Aufgüsse sind nicht steril und nicht auf den pH-Wert der Tränenflüssigkeit abgestimmt – sie können Reizungen oder Infektionen des Auges verursachen. Für Anwendungen am Auge werden heute sterile, apothekenübliche Präparate empfohlen.
Sicherheitshinweis für die Römische Kamille »
Absud mit Augentrost
Man gibt 20 g getrocknete blühende Sprossspitzen vom Augentrost in 1 Liter Wasser. Die Pflanzen müssen 10 Minuten kochen.
⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Tee-Aufgüsse sind nicht steril und nicht auf den pH-Wert der Tränenflüssigkeit abgestimmt – sie können Reizungen oder Infektionen des Auges verursachen. Für Anwendungen am Auge werden heute sterile, apothekenübliche Präparate empfohlen.
Sicherheitshinweis für den Augentrost »
Tee (Aufguss) mit Steinklee
Man gibt 50 g getrocknete blühende Sprossspitzen vom Echten Steinklee in 1 Liter kochendes Wasser. Die Heilpflanzen zur Behandlung der Augenbindehautentzündung müssen 10 Minuten ziehen.
ℹ️ Hinweis: Die EU-Monographie bewertet die äußerliche Anwendung nur bei leichten Hautentzündungen; als Nebenwirkung äußerlicher Anwendung werden allergische Reaktionen genannt – siehe Sicherheitshinweise.
⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Tee-Aufgüsse sind nicht steril und nicht auf den pH-Wert der Tränenflüssigkeit abgestimmt – sie können Reizungen oder Infektionen des Auges verursachen. Für Anwendungen am Auge werden heute sterile, apothekenübliche Präparate empfohlen.
Sicherheitshinweis für den Steinklee »
Tee (Aufguss) mit Immenblatt
Man gibt 50 g getrocknete Blüten vom Immenblatt in 1 Liter kochendes Wasser. Die Pflanzen müssen 10 Minuten ziehen.
⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Tee-Aufgüsse sind nicht steril und nicht auf den pH-Wert der Tränenflüssigkeit abgestimmt – sie können Reizungen oder Infektionen des Auges verursachen. Für Anwendungen am Auge werden heute sterile, apothekenübliche Präparate empfohlen.
Sicherheitshinweis für das Immenblatt »
Tee (Aufguss) mit Sumpfvergißmeinnicht
Man gibt ein Gemisch aus 15 g getrockneten Blüten und Blättern vom Sumpfvergißmeinnicht in 1 Liter kochendes Wasser. Die Heilkräuter müssen 15 Minuten ziehen.
⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Tee-Aufgüsse sind nicht steril und nicht auf den pH-Wert der Tränenflüssigkeit abgestimmt – sie können Reizungen oder Infektionen des Auges verursachen. Für Anwendungen am Auge werden heute sterile, apothekenübliche Präparate empfohlen.
Sicherheitshinweis für das Sumpf-Vergissmeinnicht »
Tee (Aufguss) mit einer der Wegericharten
Man gibt etwa 80 g getrocknete Blätter vom Wegerich in 1 Liter kochendes Wasser. Die Pflanzen müssen 20 Minuten ziehen.
⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Tee-Aufgüsse sind nicht steril und nicht auf den pH-Wert der Tränenflüssigkeit abgestimmt – sie können Reizungen oder Infektionen des Auges verursachen. Für Anwendungen am Auge werden heute sterile, apothekenübliche Präparate empfohlen.
Kompressen zum Auflegen
Mit folgenden Anwendungen zur Behandlung der Augenbindehautentzündung tränkt man sterile Kompressen. Diese werden für 20 Minuten auf die geschlossenen Augen gelegt. Aufgüsse und Absude müssen vor dem Gebrauch sorgfältig filtriert werden.
Kompressen aus Gemeinem Knorpeltang
Etwa 20 g der getrockneten Pflanzen werden in 1 Liter Wasser gekocht. Sobald die Pflanzenteile weich sind, ist der Absud fertig.
⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Tee-Aufgüsse sind nicht steril und nicht auf den pH-Wert der Tränenflüssigkeit abgestimmt – sie können Reizungen oder Infektionen des Auges verursachen. Für Anwendungen am Auge werden heute sterile, apothekenübliche Präparate empfohlen.
Sicherheitshinweis für den Knorpeltang »
Absud mit Blättern des Walnussbaumes
Man nimmt 30 g frische Blätter vom Walnussbaum auf 1 Liter Wasser. Die Blätter müssen 5 Minuten kochen.
⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Tee-Aufgüsse sind nicht steril und nicht auf den pH-Wert der Tränenflüssigkeit abgestimmt – sie können Reizungen oder Infektionen des Auges verursachen. Für Anwendungen am Auge werden heute sterile, apothekenübliche Präparate empfohlen.
Sicherheitshinweis für die Echte Walnuss »
Aufguss mit Süßholz
Man gibt 100 g getrocknete und zerkleinerte Wurzeln vom Süßholz in 1 Liter kochendes Wasser. Die Wurzeln müssen 1 Stunde ziehen.
⚠️ Hinweis: Süßholz kann bei längerer Einnahme den Blutdruck erhöhen – siehe Sicherheitshinweise.
⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Tee-Aufgüsse sind nicht steril und nicht auf den pH-Wert der Tränenflüssigkeit abgestimmt – sie können Reizungen oder Infektionen des Auges verursachen. Für Anwendungen am Auge werden heute sterile, apothekenübliche Präparate empfohlen.
Sicherheitshinweis für das Süßholz »
Tee (Aufguss) mit Roten Weinreben
Man gibt etwa 50 g getrocknete Blätter der roten Weinrebe in 1 Liter kochendes Wasser. Die Blätter müssen 10 Minuten ziehen.
⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Aufgüsse nicht am Auge anwenden – siehe Sicherheitshinweise.
⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Tee-Aufgüsse sind nicht steril und nicht auf den pH-Wert der Tränenflüssigkeit abgestimmt – sie können Reizungen oder Infektionen des Auges verursachen. Für Anwendungen am Auge werden heute sterile, apothekenübliche Präparate empfohlen.
Sicherheitshinweis für die Weinrebe »
Breiumschlag mit Nelkenwurz
Man stellt einen Breiumschlag aus frischen, zerstoßenen Blättern der Echten Nelkenwurz her. Diesen legt man für 20 Minuten auf die geschlossenen Augen.
⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Tee-Aufgüsse sind nicht steril und nicht auf den pH-Wert der Tränenflüssigkeit abgestimmt – sie können Reizungen oder Infektionen des Auges verursachen. Für Anwendungen am Auge werden heute sterile, apothekenübliche Präparate empfohlen.
Sicherheitshinweise zu den Pflanzen
Die folgenden Absätze und Hinweise sind wörtlich von den jeweiligen Pflanzenseiten übernommen (erster Absatz des Sicherheitsabschnitts und die Hinweise unter „Anwendung von …“).
Sicherheit & Toxizität von Alchemilla vulgaris (Frauenmantel)
Frauenmanteltee ist bei Überempfindlichkeit kontraindiziert; darüber hinaus sind bei üblicher Anwendung keine Nebenwirkungen bekannt. Bei Überdosierung können Brechreiz oder Magen-Darm-Reizungen auftreten.
⚠️ Hinweis: Nach heutigem Kenntnisstand gilt eine unbegrenzte Anwendung von Frauenmantel während der gesamten Schwangerschaft nicht als grundsätzlich unbedenklich; insbesondere im letzten Trimester sollte eine höhere Dosierung nur nach Rücksprache mit Ärztin/Arzt oder Hebamme erfolgen – siehe Sicherheitshinweise.
⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Tee-Aufgüsse sind nicht steril und nicht auf den pH-Wert der Tränenflüssigkeit abgestimmt – sie können Reizungen oder Infektionen des Auges verursachen. Für Anwendungen am Auge werden heute sterile, apothekenübliche Präparate empfohlen.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Frauenmantel – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Frauenmantel
Sicherheit von Centaurea cyanus (Kornblume)
Für Centaurea cyanus liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Kornblume – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Kornblume
Sicherheit & Toxizität von Chamaemelum nobile (Römische Kamille)
Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat Römische-Kamillen-Blüten (Chamaemelum nobile (L.) All., flos) als traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur symptomatischen Behandlung leichter, krampfartiger Magen-Darm-Beschwerden einschließlich Blähungen bewertet (Tee oder Flüssigextrakt zum Einnehmen). Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere Korbblütler (Asteraceae). Die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren wird mangels ausreichender Daten nicht empfohlen; die Sicherheit in Schwangerschaft und Stillzeit ist nicht belegt, die Anwendung wird dort nicht empfohlen. Nebenwirkungen und Wechselwirkungen wurden nicht berichtet. Halten die Beschwerden länger als 2 Wochen an oder verschlimmern sie sich, soll ein Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachperson aufgesucht werden.
⚠️ Hinweis: Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen Korbblütler (Asteraceae) – siehe Sicherheitshinweise.
ℹ️ Hinweis: Die EMA empfiehlt die Anwendung nicht bei Kindern unter 12 Jahren sowie in Schwangerschaft und Stillzeit – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Römische Kamille – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Römische Kamille
Toxizität und offizielle Sicherheitsbewertung von Euphrasia officinalis (Augentrost)
Für Augentrost hat der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA keine EU-Monographie erstellt, weil die Wirksamkeit nicht belegt ist und die Anwendung selbst zubereiteter Aufgüsse am Auge nicht hygienisch und nicht sicher ist. Selbst hergestellte Aufgüsse, Absud-Kompressen und Spülungen sind nicht steril; am Auge sollen ausschließlich sterile, apothekenübliche Zubereitungen verwendet werden.
⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Tee-Aufgüsse sind nicht steril und nicht auf den pH-Wert der Tränenflüssigkeit abgestimmt – sie können Reizungen oder Infektionen des Auges verursachen. Für Anwendungen am Auge werden heute sterile, apothekenübliche Präparate empfohlen.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Augentrost – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Augentrost
Sicherheit & Toxizität von Melilotus officinalis (Steinklee)
Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur hat für Steinkleekraut (Melilotus officinalis (L.) Lam., herba) eine EU-Monographie als traditionelles pflanzliches Arzneimittel erstellt (2017). Anwendungsgebiete: innerlich bei Beschwerden und Schweregefühl in den Beinen infolge leichter venöser Durchblutungsstörungen, äußerlich bei leichten Hautentzündungen. Bei der Überprüfung 2025 sah das HMPC keinen Bedarf, die Monographie zu ändern.
ℹ️ Hinweis: Laut EMA-Bewertungsbericht entstehen 4-Hydroxycumarine wie Dicoumarol im Steinklee erst durch Pilzbefall – siehe Sicherheitshinweise.
ℹ️ Hinweis: Die EU-Monographie bewertet die äußerliche Anwendung nur bei leichten Hautentzündungen; als Nebenwirkung äußerlicher Anwendung werden allergische Reaktionen genannt – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Echter Steinklee – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Echter Steinklee
Sicherheit von Melittis melissophyllum (Immenblatt)
Die Giftpflanzen-Datenbank TPPT von Agroscope stuft die oberirdischen Teile des Immenblatts für den Menschen als schwach giftig ein. Für Melittis melissophyllum liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Immenblatt – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Immenblatt
Sicherheit von Myosotis scorpioides (Sumpf-Vergissmeinnicht)
Die Giftpflanzen-Datenbank TPPT von Agroscope stuft das Sumpf-Vergissmeinnicht für den Menschen als giftig ein, ohne die Stärke anzugeben. Für Myosotis scorpioides liegt keine Bewertung des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA vor.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Sumpf-Vergissmeinnicht – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Sumpf-Vergissmeinnicht
Sicherheit von Plantago lanceolata (Spitzwegerich) und Plantago major (Breitwegerich)
Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA hat Spitzwegerichblätter als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bewertet: als reizlinderndes Mittel bei Reizungen im Mund- und Rachenraum mit trockenem Husten, zur Linderung von Husten bei Erkältung und zur Behandlung leichter Hautentzündungen. Bei Überempfindlichkeit gegen Spitzwegerich-Pollen darf er nicht angewendet werden; für Kinder unter 3 Jahren und in Schwangerschaft und Stillzeit wird die Anwendung nicht empfohlen. Für den Breitwegerich nennt die WHO-Monographie allergische Kontaktdermatitis; in der Schwangerschaft wird er nicht empfohlen.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Wegerich-Arten – Heilpflanzen der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Wegerich-Arten
Sicherheit & Toxizität von Chondrus crispus (Irländisches Moos)
Rotalgen wie das Irländische Moos nehmen Jod aus dem Meerwasser auf. Für Chondrus crispus nennt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) einen Jodgehalt von 50 bis 500 mg pro Kilogramm Trockenmasse. Der Jodgehalt von Algen schwankt allgemein stark je nach Art, Erntegebiet, Jahreszeit und Verarbeitung. Eine gesunde Schilddrüse kann hohe Jodmengen meist ausgleichen. Bei Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen kann zu viel Jod jedoch eine Über- oder Unterfunktion auslösen. Als besonders gefährdet gelten laut BfR Schwangere, Neugeborene, Kleinkinder und ältere Menschen. Wer eine Schilddrüsenerkrankung hat, sollte Algenprodukte nur nach ärztlicher Rücksprache verwenden.
⚠️ Hinweis: Knorpeltang enthält viel Jod. Wer eine Schilddrüsenerkrankung hat, sollte Algenprodukte nur nach ärztlicher Rücksprache verwenden – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Knorpeltang – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Knorpeltang
Sicherheit & Toxizität von Juglans regia (Walnuss)
Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat eine Monographie zu Walnussblättern veröffentlicht (Stand 2013, 2022 ohne Änderungsbedarf überprüft). Anerkannt ist ausschließlich die äußerliche, traditionelle Anwendung als Umschlag oder Bad bei leichten Hautentzündungen und bei übermäßigem Schwitzen an Händen und Füßen. Eine innerliche Anwendung ist in der Monographie nicht vorgesehen. Grüne Fruchtschalen und Nüsse sind nicht Gegenstand dieser Bewertung.
⚠️ Hinweis: Die EMA hat für Walnussblätter nur die äußerliche Anwendung anerkannt – siehe Sicherheitshinweise.
⚠️ Hinweis: Die EMA empfiehlt die Anwendung unter 18 Jahren nicht – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Echte Walnuss – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Walnussbaum
Sicherheit von Glycyrrhiza glabra (Süßholz)
Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA hat Süßholzwurzel als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bei Verdauungsbeschwerden mit Brennen und als schleimlösendes Mittel bei Erkältungshusten bewertet; bei Verdauungsbeschwerden soll sie nicht länger als 4 Wochen angewendet werden. Bei Bluthochdruck, Nieren-, Leber- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Kaliummangel, unter 18 Jahren und in der Schwangerschaft wird die Anwendung nicht empfohlen, ebenso zusammen mit entwässernden Mitteln, Herzglykosiden, Kortikosteroiden oder stimulierenden Abführmitteln. Bei längerer Einnahme oder großen Mengen sind Wassereinlagerungen, Kaliummangel, Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen möglich.
⚠️ Hinweis: Süßholz kann bei längerer Einnahme den Blutdruck erhöhen – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Süßholz – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Süßholz
Sicherheit von Vitis vinifera (Europäische Weinrebe)
Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der EMA hat rote Weinblätter (Vitis vinifera) bei chronischer Veneninsuffizienz sowie als traditionelles pflanzliches Arzneimittel bei schweren Beinen, bei Juckreiz und Brennen durch Hämorrhoiden und bei empfindlichen Hautkapillaren bewertet; unter 18 Jahren sowie in Schwangerschaft und Stillzeit wird die Anwendung nicht empfohlen. Nach der Datenbank der Universität Zürich (Veterinärmedizin) sind Weintrauben für Hunde stark giftig; die Giftpflanzen-Datenbank TPPT von Agroscope stuft die Weinrebe für den Menschen als hautreizend ein.
⚠️ Hinweis: Selbst hergestellte Aufgüsse nicht am Auge anwenden – siehe Sicherheitshinweise.
ℹ️ Hinweis: Die EMA hat nur die roten Weinblätter bewertet – siehe Sicherheitshinweise.
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Weinrebe – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
Vollständiger Sicherheitsabschnitt: Weinrebe
Sicherheit & Toxizität von Geum urbanum (Nelkenwurz)
Für die Echte Nelkenwurz liegt keine Monographie des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) vor, ebenso keine Monographie der Kommission E oder der ESCOP. Eine amtliche Sicherheitsbewertung wurde bei der Recherche nicht gefunden. Die folgenden Angaben stammen aus dem Arzneipflanzenlexikon AWL und beziehen sich auf den Wurzelstock (Nelkenwurzel).
Quelle: Sicherheitsabschnitt der Seite Echte Nelkenwurz – eine Heilpflanze der Volksmedizin; Quellenangaben unter Quellen.
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Quellen
Grundlage der bisherigen Texte:
- Geheimnisse und Heilkräfte der Pflanzen. Verlag Das Beste, ISBN-10: 3716600261
- Der Kosmos Heilpflanzenführer: Über 600 Heil- und Giftpflanzen Europas, Franckh Kosmos Verlag, ISBN-10: 3440162680
- RHS Die große Pflanzen-Enzyklopädie von A – Z, DK Verlag Dorling Kindersley, ISBN-10: 3831017298
- Wikipedia - Heilpflanze
- Wikipedia - Liste von Heilpflanzen
- Wikipedia - Pflanzenheilkunde
- Das große Lexikon der Heilpflanzen: 550 Pflanzen und ihre Anwendungen, Dorling Kindersley Verlag GmbH, ISBN 3831032327
Für die Überarbeitung gelesen:
- PharmaWiki – Frauenmantel (übernommen in die Sicherheitshinweise: Frauenmantel)
- Mütterberatung.de – Frauenmanteltee in der Schwangerschaft: Wirkung & Dosierung (übernommen in die Sicherheitshinweise: Frauenmantel)
- PharmaNow – Gerstenkorn, Hagelkorn & Co.: Tee im Auge? (übernommen in die Sicherheitshinweise: Frauenmantel, Augentrost)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung; keine Angaben einer Giftinformationszentrale oder des BfR; gelesen am 17.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Kornblume)
- EMA/HMPC/560734/2010 – Community herbal monograph on Chamaemelum nobile (L.) All., flos (Anwendungsgebiet, Gegenanzeigen, Kinder, Schwangerschaft, Dauer) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Römische Kamille)
- EMA/HMPC – Public statement on Euphrasia officinalis L. and Euphrasia rostkoviana Hayne, herba (EMA/HMPC/727465/2009) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Augentrost)
- EMA/HMPC: European Union herbal monograph on Melilotus officinalis (L.) Lam., herba (2017) (Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen, Nebenwirkungen, Kinder, Schwangerschaft, Arzthinweise) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Echter Steinklee)
- EMA/HMPC: Assessment report on Melilotus officinalis (L.) Lam., herba (Cumaringehalt, Leber, Gerinnung, Fallberichte) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Echter Steinklee)
- EMA/HMPC: Addendum to assessment report (2025) (Überprüfung ohne Änderungsbedarf) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Echter Steinklee)
- Giftpflanzen-Phytotoxin-Datenbank (TPPT) der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope (Melittis melissophyllum: Mensch „weak toxic“, oberirdische Teile; gelesen am 16.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Immenblatt)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung; gelesen am 16.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Immenblatt)
- Giftpflanzen-Phytotoxin-Datenbank (TPPT) der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope (Myosotis scorpioides: Mensch „toxic (unknown strength)“; oberirdische Teile; gelesen am 23.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Sumpf-Vergissmeinnicht)
- EMA – Download medicine data (Liste „Herbal medicines“) (keine Bewertung für Myosotis scorpioides; gelesen am 23.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Sumpf-Vergissmeinnicht)
- EMA – European Union herbal monograph on Plantago lanceolata L., folium, Revision 1 (EMA/HMPC/887979/2022) (Final, Revision 1; traditionell „as a demulcent for the symptomatic treatment of oral or pharyngeal irritations and associated dry cough“, „for the relief of cough associated with cold“, „for the treatment of minor inflammation of the skin“; Kontraindikation „Hypersensitivity to the active substance or to ribwort plantain pollen“; „The oral and oromucosal use in children under 3 years of age is not recommended“; Schwangerschaft/Stillzeit „not recommended“; gelesen am 24.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Wegerich-Arten)
- WHO monographs on medicinal plants commonly used in the Newly Independent States (NIS), 2010 – Folium Plantaginis majoris („Allergic contact dermatitis in response to P. major has been reported“; „The use of the herb is not recommended during pregnancy“; gelesen am 24.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Wegerich-Arten)
- BfR – Verbindliche Jod-Höchstgehalte in Algen können helfen, gesundheitlich bedenkliche Aufnahmemengen zu verringern (Jodgehalt Chondrus crispus, Risikogruppen) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Knorpeltang)
- BfR – Gesundheitliche Risiken durch zu hohen Jodgehalt in getrockneten Algen (Stand 2007; Risikogruppen; nennt Chondrus crispus nicht) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Knorpeltang)
- EMA/HMPC: Community herbal monograph on Juglans regia L., folium (2013) (Anwendung, Gegenanzeigen, Hautverfärbung, Alter, Schwangerschaft) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Echte Walnuss)
- EMA/HMPC: Addendum to Assessment report on Juglans regia L., folium (2022) (Überprüfung, Juglon in Extrakten zur Einnahme) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Echte Walnuss)
- EMA – European Union herbal monograph on Glycyrrhiza glabra L. and/or Glycyrrhiza inflata Bat. and/or Glycyrrhiza uralensis Fisch., radix, Revision 1 (EMA/HMPC/108399/2024) (Final, 04.03.2026; Indikation 1 „Not to be used for more than 4 weeks“; unter 18 Jahren „not recommended“; „not recommended in patients affected by hypertension, kidney diseases, liver or cardiovascular disorders or hypokalaemia“; Schwangerschaft „not recommended“; gelesen am 23.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Süßholz)
- EMA – European Union herbal monograph on Vitis vinifera L., folium, Revision 1 (EMA/HMPC/464684/2016) (Final, 30.05.2017; chronische venöse Insuffizienz (well-established); traditionell schwere Beine, Juckreiz und Brennen bei Hämorrhoiden, Kapillarfragilität; unter 18 Jahren und Schwangerschaft/Stillzeit „not recommended“; äußerlich nicht auf verletzter Haut, um die Augen oder auf Schleimhäuten; gelesen am 23.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Weinrebe)
- Giftpflanzen-Datenbank der Universität Zürich (Veterinärmedizin) (Vitis vinifera: „speziesspezifisch stark giftig“ (Hund; Trauben, Rosinen); gelesen am 23.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Weinrebe)
- Giftpflanzen-Phytotoxin-Datenbank (TPPT) der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope (Vitis vinifera: Mensch „skin-irritating“, Tier „strong toxic (dog)“; gelesen am 23.10.2026) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Weinrebe)
- AWL (awl.ch) – Echte Nelkenwurz (Geum urbanum) (Verträglichkeit, Wechselwirkungen, Schwangerschaft/Stillzeit/Kinder, Durchfall, Monographie-Status) (übernommen in die Sicherheitshinweise: Echte Nelkenwurz)
- Augentrost – eine Heilpflanze der Volksmedizin, Abschnitt „Anwendung von Augentrost“ (Hinweis zu Anwendungen am Auge; übernommen unter den Rezepten: Tee (Aufguss) aus Gewöhnlichem Frauenmantel, Absud mit Kornblumen, Tee (Aufguss) mit Römischer Kamille, Absud mit Augentrost, Tee (Aufguss) mit Steinklee, Tee (Aufguss) mit Immenblatt, Tee (Aufguss) mit Sumpfvergißmeinnicht, Tee (Aufguss) mit einer der Wegericharten, Kompressen aus Gemeinem Knorpeltang, Absud mit Blättern des Walnussbaumes, Aufguss mit Süßholz, Tee (Aufguss) mit Roten Weinreben, Breiumschlag mit Nelkenwurz)
Häufige Fragen zur Augenbindehautentzündung
Können die Zubereitungen aufbewahrt werden?
Man stellt die Anwendungen nur für den sofortigen Gebrauch her, sie können nicht aufbewahrt werden.