Orangenbaum - als Heilpflanze verwenden

Name: Citrus × aurantium L
Pflanzennamen im Volksmund: Apfelsine, Süßorangenbaum (Citrus sinensis [L.] Osbeck), Bitterorangenbaum (Citrus aurantium L. ssp. amara)
Pflanzenfamilie: Rautengewächse (Rutaceae)
Verwendung: Innerlich und Äußerlich
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Alkoholmissbrauch, Altern, Appetit, Blutung, Erbrechen, Fieber, Herzklopfen, Leber, Luftschlucken, Magen, Mineralsalzmangel, Nervosität, Neuralgie, Rekonvaleszenz, Schlaf, Verstopfung, Wachstum
Orangen als Zierpflanzen: Orangenbäume als Zimmerpflanzen

Steckbrief / Beschreibung

Die Orangen- wie auch die Zitronenbäume stammen aus den tropischen Gebieten im Südosten Asiens. Orangenbäume werden schon seit langer Zeit in vielen Gebieten des Fernen Ostens kultiviert. Früher waren Orangen nur den Wohlhabenden vorbehalten und deshalb nicht weit verbreitet. Den Schalen der Bitterorangen sagte man früher eine heilkräftige Wirkung nach, heute verwendet man sie vor allem ihres Geschmackes wegen. In Südeuropa kultivierte man zuerst den Bitterorangenbaum, der Süßorangenbaum wurde später durch die Araber nach Nordafrika und Spanien gebracht.

Orangen enthalten zahlreiche Vitamine, Fruchtzucker, organische Säuren, Aminosäuren, Pektinstoffe und Mineralsalze. Das Fruchtfleisch der Orangen schützt vor Skorbut, wirkt alkalisierend und tonisch und ist sehr gut verträglich auch für Magen- und Leberleidende. Diabetiker dürfen Orangen wegen des Fruchtzuckers jedoch nur in Maßen genießen. In der Kosmetik kann man Orangen ähnlich wie die Gurken verwenden. Durch Destillation gewinnt man aus den Schalen der Süßorangen aromatische Essenzen, das Orangenöl.  Die Blüten der Orangenbäume wirken krampflösend und beruhigend. Auch aus ihnen gewinnt man ein ätherisches Öl, das z.B. auch in Kölnisch Wasser enthalten ist. Orangenblütenwasser verwendet man als Aromastoff in der Pharmazeutik und bei der Fabrikation von Süßigkeiten.

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Orangenbaum

appetitanregend, blutstillend, fiebersenkend, gallensekretionsfördernd, kosmetisch, krampflösend, schlaffördernd, sedativ (beruhigend), gegen Skorbut, magenwirksam (verdauungsfördernd), wurmtreibend

Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze

Der Orangenbaum wird in der Pflanzenheilkunde innerlich angewendet. Anwendungen mit dem Orangenbaum in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Alkoholmissbrauch, Altern, Appetit, Blutung, Erbrechen, Fieber, Herzklopfen, Leber, Luftschlucken, Magen, Mineralsalzmangel, Nervosität, Neuralgie, Rekonvaleszenz, Schlaf, Verstopfung, Wachstum

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Bilder des Orangenbaums

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