Möhren - als Heilpflanze verwenden

Möhren

Name: Daucus carota subsp. sativus (Hoffm.) Schübl. et G. Martens
Pflanzennamen im Volksmund: Gartenmöhre, Gelbe Rübe, Karotte, Mohrrübe, Gelbrübe, Rüebli, Riebli
Pflanzenfamilie: Doldenblütler (Apiaceae)
Verwendung: Innerlich und Äußerlich
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Abszess, Altern, Anämie, Asthenie, Augen, Bronchitis, Brustschmerzen, Darmparasiten, Durchfall, Epidemie, Frostbeule, Haut, Husten, Leber, Magen, Rekonvaleszenz, Stillen, Verbrennung, Verstopfung, Wachstum, Wunde

Steckbrief / Beschreibung

Die Möhren gehören zu den ältesten Nutzpflanzen des Abendlandes. Die kultivierte Sorte mit ihrer fleischigen, süßen Wurzel ist in Europa seit etwa 2000 Jahren bekannt. Vermutlich stammen diese Möhren ursprünglich aus Mittelasien, man vermutet, dass sie ist dort herangezüchtet worden sind. Über einen langen Zeitraum musste sich die Möhre gegen die Konkurrenten Pastinaken und Bodenkohlrabi behaupten. Erst während der Renaissance konnten sich die Möhren endgültig durchsetzen. Ab dem 19. Jahrhundert war die Möhre dann weit verbreitet. Möhren besitzen große orange oder gelbe Wurzel. Diese kann sowohl kurz, gedrungen oder rund, als auch schlank, zylinderförmig oder konisch sein.

In der Naturheilkunde werden die frische Wurzeln und die Samen der Möhren verwendet. Die orange Farbe der Möhren stammen vom hohen Gehalt an Karotin. Der menschliche Organismus kann dieses Karotin in Vitamin A umwandeln. Außerdem enthält die Möhre reichlich Zucker, sehr viele Vitamine sowie verschiedene Spurenelemente, Eiweißstoffe und wenig Fettstoffe. All diese Substanzen, vor allem aber das Karotin, machen die Möhren zu einem der wertvollsten Gemüse unserer Zeit. Frisch geraspelt oder als ausgepresster Saft sind die Möhren vor allem als Frühjahrskur, bei Blutarmut und bei durch Vitaminmangel bedingten Krankheiten zu empfehlen. Umschläge aus frisch geraspelten Möhren lindern Hautreizungen und beschleunigen die Narbenbildung nach Verletzungen. Als Gesichtsmaske aufgetragen, wirkt die Möhre erfrischend und nährt und strafft schlaffe Haut. Die getrockneten Samen der Möhre wirken, ähnlich wie die des Anis (Pimpinella anisum L.) und die Samen des Wilden Fenchels (Foeniculum vulgare L.) stimulierend (anregend) und wassertreibend.

Standort / Hier findet man Möhren

Die Möhren werden in Gärten kultiviert.

Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Möhren

abführend, antianämisch (blutbildend), antiseptisch (keimtötend), beruhigend, gegen Durchfall, harntreibend, erweichend, entschlackend, fördert die Milchsekretion, mineralisierend, narbenbildend (wundheilend), reinigend, stimulierend (anregend), tonisch, wurmtreibend

Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze

Die Möhren werden in der Pflanzenheilkunde innerlich und äußerlich angewendet. Anwendungen mit den Möhren in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Abszess, Altern, Anämie, Asthenie, Augen, Bronchitis, Brustschmerzen, Darmparasiten, Durchfall, Epidemie, Frostbeule, Haut, Husten, Leber, Magen, Rekonvaleszenz, Stillen, Verbrennung, Verstopfung, Wachstum, Wunde

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Bilder der Möhren

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Karotten, Möhren

Möhren unterschiedlicher Farben

Foto: Stephen Ausmus
Public Domain